Heidmühle Ein Remis gegen den Tabellenfünften VfL Jesteburg ist aller Ehren wert. Dennoch war das 1:1 (0:0) am Sonntag im Abstiegskampf für die akut gefährdeten Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel zu wenig. Doppelt bitter für das ersatzgeschwächte Schlusslicht: Der Ausgleich der klar favorisierten Gäste auf dem Kunstrasenplatz in Heidmühle fiel erst in der Nachspielzeit und verhinderte den von der TuS-Elf sehnlichst erhofften zweiten Saisonsieg. Aber der Reihe nach.

Die erste Halbzeit

In den ersten 45 Spielminuten auf dem Ausweichplatz im Klosterpark waren die Jesteburgerinnen – noch dazu mit Windunterstützung – klar am Drücker. Das lag ein Stück weit auch daran, dass TuS-Coach Emin Tenikeci bedingt durch die kurzfristigen Ausfälle von Ann-Kathrin Wehmeyer und Kapitänin Anna Zimmermann (beide krankheitsbedingt) in der Aufstellung improvisieren musste. Zudem fehlten Torfrau Jürina Kocks (Handverletzung) und Abwehrspielerin Annika Fittje (Fußverletzung).

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„Wir haben die erste Hälfte verschlafen, waren zu weit weg und haben dem Gegner zu viel Raum gegeben“, bedauerte Tenikeci. Doch mit zwei starken Paraden verhinderte die B-Jugendliche Rieke Bennen zwischen den TuS-Pfosten einen Rückstand. „Sie hat ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobte Tenikeci die Torhüterin.

Die zweite Halbzeit

Nach einer Pausenansprache im höheren Dezibelbereich lief es im zweiten Durchgang deutlich besser bei den Gastgeberinnen. „Da haben die Mädels endlich den Dreh gefunden, gut geackert und sind sehr viele Wege gegangen“, freute sich der TuS-Coach. Gleich zweimal liefen die Büppelerinnen fast alleine auf des gegnerische Tor zu, gingen im Abschluss aber zunächst leer aus.

Der Führungstreffer fiel dann kurios: Mit einer Bogenlampe fast von der Mittellinie über die zu weit vor dem Kasten stehende VfL-Torhüterin hinweg markierte Kaya Niemeyer den 1:0-Führungstreffer (69.). Danach drängten die Gäste auf den Ausgleich, aber konnten die Büppelerinnen auch dank guter Paraden von Bennen zunächst die Null halten. „Auch durch einige strittige Schiedsrichterentscheidungen kam aber leider viel Unruhe in die Partie“, bedauerte Tenikeci. Und nach einer Ecke in der Nachspielzeit war es dann doch noch soweit: Jesteburgs Annalena Otto köpfte im Gedrängel zum 1:1 ein (90.+1).

Das Fazit

„Unterm Strich haben wir zwei Punkte verloren“, bilanzierte der TuS-Coach. Dennoch werde man die Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt nicht aufgeben: „Wir haben noch sechs Heimspiele, nichts mehr zu verlieren und bleiben guter Dinge.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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