Heidmühle Den Ausgang des letzten Heimspiels einer – auch nach eigenen Ansprüchen – absolut unbefriedigenden Saison hatten sich die Bezirksliga-Fußballer des Heidmühler FC anders vorgestellt. So musste sich der seit Wochen personell arg angeschlagene HFC am Freitagabend im Flutlichtspiel dem bereits als Absteiger in die Kreisliga feststehenden ESV Wilhelmshaven in einer nach dem Seitenwechsel ebenso torreichen wie turbulenten Partie mit 3:5 (0:1) geschlagen geben.

Bereits in der 7. Minute waren die Heidmühler im heimischen Klosterpark durch einen Treffer von Tobias Heuer in Rückstand geraten. „Wir haben leider überhaupt keinen Zugriff auf die Partie bekommen und wurden von den Gästen sogar hinten reingedrückt“, analysierte Jürgen Klostermann aus dem HFC-Trainerstab: „Das war eine Halbzeit zum Vergessen.“

Dennoch lagen die Platzherren zur Pause nur knapp mit 0:1 zurück. Mit einem Doppelschlag nach gut einer Stunde schienen die Heidmühler die Partie dann sogar drehen zu können. Zunächst markierte Dardan Jashari den Ausgleich (60.), kurz darauf traf Tarek El-Ali zur 2:1-Führung (63.). Doch wiederum nur drei Minuten später verwandelte Wilhelmshavens Tim Janßen einen Strafstoß zum 2:2 (66.).

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Als Tarek El-Ali in seinem letzten Heimspiel für den HFC – er wechselt zur neuen Saison wie Niklas Zytur zum Ligarivalen Frisia Wilhelmshaven – eine Viertelstunde vor Schluss die Gastgeber wieder in Führung brachte (3:2/75.), schien der Widerstand der Gäste gebrochen. Doch weit gefehlt. Mit einem lupenreinen Hattrick binnen 15 Minuten stellte Tim Janßen die Partie endgültig auf den Kopf. Der Wilhelmshavener Angreifer sorgte mit seinen Treffern (78., 80./Foulelfmeter, 90.) somit fast im Alleingang für den überraschenden Auswärtssieg des Absteigers.

Zwischendrin hatten die Heidmühler beim Stand von 3:3 die große Chance auf dem Fuß, selbst mit 4:3 in Führung zu gehen. Sie spielten den Angriff aber nicht vernünftig zu Ende, gerieten dadurch in einen Konter, der nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte – und dieser Strafstoß war der endgültige Anfang vom negativen Ende aus Sicht der Gastgeber.

„Nach der 3:2-Führung durch Tarek hatten wir auf der Bank eigentlich ein gutes Gefühl“, erläuterte Klostermann: „Aber durch individuelle Fehler haben wir uns die Sache dann selbst kaputt gemacht. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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