Heidmühle Aus der von Coach Daniel Oleksyn und seinen Mitstreitern beim Fußball-Bezirksligisten Heidmühler FC erhofften Wiedergutmachung für das 3:9-Desaster bei Turabdin Delmenhorst wurde nichts. Am Donnerstag stolperte das HFC-Team trotz eines deutlichen Chancenplus’ auch gegen die zweite Delmenhorster Mannschaft in dieser Staffel, den SV Baris, mit 1:2 (0:2).

„In der Art zu spielen und von der Einstellung her war das ein Reaktion auf das äußerst schwache Spiel davor, leider spiegelt sich das nicht im Ergebnis wider“, bilanzierte Oleksyn, der sich wegen der aktuell dünnen Personaldecke erneut selbst die Fußballschuhe schnüren musste: „Wir waren absolut spielbestimmend, hatten richtig gute Torchancen, die normalerweise für zwei, drei Spiele reichen. Wir schaffen es aber nur ein einziges Mal, die Murmel im Tor unterzubringen.“

Bereits in der zweiten Minute waren die Heidmühler durch einen umstrittenen Foulelfmeter von Mikael-Cihan Blümel in Rückstand geraten. „Jakub Kurzawa hat bei dem Zweikampf zuerst den Ball getroffen, dann den Gegenspieler“, war Oleksyn mit dem Pfiff des Unparteiischen nicht einverstanden.

Und es kam noch dicker vor der Pause: Dreimal waren Torschüsse von HFC-Spielern im gegnerischen Sechzehner gerade noch geblockt worden. Aus einer dieser Aktionen resultierte ein Befreiungsschlag der Delmenhorster. Diesen wollte ein HFC-Spieler per Kopfballrückgabe an den eigenen Torhüter weiterleiten. Doch das Zuspiel geriet zu kurz – und Blümel bedankte sich mit dem schmeichelhaften 0:2 (42.).

„Die beiden Gegentreffer resultierten aus den einzigen beiden Torschüssen der spielerisch klar unterlegenen Gäste“, analysierte Oleksyn zerknirscht: „Umso mehr tut es weh, dass wir dieses Spiel verloren haben.“

Das überfällige 1:2 von Dardan Jashari (60.) hatte Oleksyn höchstpersönlich nach Doppelpass mit Lennart Brunet aufgelegt. Im weiteren Verlauf langte es allerdings nur noch zu einem Lattenkopfball von Joschua Titz.

Weiter geht es für den HFC bereits am Sonntag (15 Uhr, Klosterpark) gegen den FC Hude. Noch eine Pleite gegen ein Team, das in der Tabelle hinter dem HFC rangiert, sollten sich die Heidmühler nicht leisten. Weil auch die Huder am Reformationstag den Kürzeren zogen (1:2 beim SV Ofenerdiek) beträgt der Vorsprung der Platzherren vor Hude noch drei Zähler.

„Wir müssen in der Tabelle nach unten gucken und endlich wieder Punkte sammeln“, erklärte Oleksyn, rechnet aber mit einer schwierigen Heimaufgabe: „Hude ist deutlich spielstärker als Baris.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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