Heidmühle Der SV Wilhelmshaven hat am Freitagabend vor 285 Zuschauern im Jadestadion den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel eingefahren. Im Derby gegen den Heidmühler FC hieß es nach 90 Minuten 3:1 (1:1). Den besseren Start hatten jedoch die Gäste aus Friesland erwischt.

Schon in der 6. Minute musste SVW-Keeper Pavel Kolev sein Können nach einem Schuss von Julien Stresow zeigen, eine Minute später war er aber geschlagen. Jakub Kurzawa schloss nach einer Ecke unhaltbar per Kopf zur Gästeführung ab (7. Minute).

Es ging hin und her

Fortan ging es ein wenig hin und her, ohne dass sich beide Mannschaften jedoch zwingende Torchancen erarbeiten konnten. Einen Schuss von Marc Steinkraus parierte HFC-Torwart Lukas Gerdes, der zudem ein Geschoss von Nikolay Drosev entschärfen konnte.

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In der 39. Minute war aber auch Gerdes das erste Mal überwunden. Drosev verwandelte einen Handelfmeter zum 1:1-Ausgleich, mit dem es auch in die Kabine ging.

In der ersten Hälfte hatten die Zuschauer ein spannendes Derby zweier Teams auf Augenhöhe gesehen. Im Verlauf der zweiten Hälfte neutralisierten sich beide Mannschaften ein wenig. Hier mal eine Ecke, da mal eine Möglichkeit. Doch in der 82.Minute landete ein Freistoß von Drosev zum 2:1 im Heidmühler Tor.

Drei Minuten später machte Roberto Markov mit dem 3:1 alles klar. Kurz darauf setzte Wilhelmshavens Michael Olbrys dann noch einen Kopfball an die Latte.

Kalt erwischt

„Wir haben sehr gut begonnen und uns auch Vorteile erspielt, sind dann nach einem Standard aber kalt erwischt worden“, bilanzierte SVW-Co-Trainer Florian Schmidt: „Das Gegentor war aber sogar wichtig, denn anschließend waren wir viel besser in der Partie und konnten ausgleichen.“

Für die zweite Hälfte habe die Devise gelautet, griffiger in den Zweikämpfen zu werden. „Nach dem 2:1 machte Heidmühle mehr auf, was unserem Spiel entgegenkam“, erklärte Schmidt: „Ich denke die Zuschauer haben ein gutes Derby zweier spielstarker Mannschaften gesehen.“

Unzufrieden war indes Daniel Oleksyn. „Wir konnten nicht wirklich unser Spiel durchdrücken. Wilhelmshaven hat kämpferisch überzeugt, wir haben uns nur in der ersten Hälfte zu sehr auf das Spiel der Gastgeber eingelassen“, analysierte der HFC-Coach: „Der SVW hat viel mit langen Bällen agiert, aber es war auch nicht unser Abend. Trotzdem: Wenn es 1:1 endet, wäre es auch okay, denn das Spiel war schon ausgeglichen.“

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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