Heidmühle Im Spiel eins nach der Demission von Trainer Markus Olbrys (die NWZ berichtete) haben die Bezirksliga-Fußballer des Heidmühler FC zu Hause gegen Frisia Wilhelmshaven verloren. Trotz einer scheinbar komfortablen 3:0-Pausenführung kassierte der HFC nach dem Seitenwechsel noch fünf Gegentreffer und zog mit 3:5 krachend den Kürzeren.

„In der ersten Halbzeit waren wir sehr effektiv und hatten den Gegner noch ganz gut im Griff“, bilanzierte Torwart-Trainer Jürgen Klostermann, der für das neue Heidmühler Trainer-Duo, das am Freitagabend in Person von Daniel Oleksyn und Niklas Fasshauer auf dem Platz gefordert war, an der Seitenlinie Regie führte. So machten die Platzherren vor dem Seitenwechsel aus wenigen Chancen viel.

Dardan Jashari erzielte die 1:0-Führung auf kuriose Weise: Sein doppelt abgefälschter Schuss war als Bogenlampe über dem Frisia-Schlussmann Sascha Theil unter der Latte im Netz gelandet (2.). Später erhöhten Nikolai Kück (23.) und Torjäger Fasshauer, der einen Fehler des Frisia-Torhüters bestrafte, auf 3:0 (33.). „Vor der Pause hat die Mannschaft die ausgegebene Marschroute gut umgesetzt“, analysierte Klostermann: „Die Torabsicherung hatte Vorrang, und nach Ballgewinnen wurde gut und schnell umgeschaltet.“

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Nach Wiederbeginn aber ein ganz anderes Bild. „Die Truppe ist völlig eingebrochen“, so Klostermann: „Dabei sind vier der fünf Gegentreffer nach vorherigen individuellen Fehlern gefallen. Und anders als noch in der ersten Hälfte, war nun bei Frisia jeder Schuss ein Treffer.“

Die Aufholjagd der Gäste eröffnete der A-Jugendliche Lukas Kersten mit dem 1:3 (31.). Wenig später ging es Schlag auf Schlag: Der bestens aufgelegte Julian Müler (60., 71.) sowie Sturmpartner Tim Rister (65.) und Pascal Buchheim (89.) drehten die Partie spektakulär.

„Man hat nach der Pause gesehen, dass bei uns nicht nur einige Spieler, sondern auch die nötige Fitness fehlt“, erläuterte Klostermann. „Auch deshalb sind wir nach Wiederbeginn häufig einen Schritt zu spät gekommen.“

Zum Umstand, dass der Mannschaft vor dem Anstoß offiziell von Fußball-Vorstand Oliver Fuhlhage mitgeteilt worden war, dass man sich am Donnerstagabend nach einem klärenden Gespräch einvernehmlich von Olbrys getrennt habe, sagte Klostermann: „Ein Großteil der Mannschaft hat schon damit gerechnet. Jetzt gilt es, sich mit den gegebenen Tatsachen abzufinden.“

Weiter geht es für den HFC bereits an diesem Mittwoch. Im Achtelfinale des Bezirkspokals hat der Landesliga-Absteiger um 15 Uhr den SV Quitt Ankum, Tabellendritter der Bezirksliga V, im Klosterpark zu Gast. Klostermann: „Das Spiel ist für uns eine zusätzliche Trainingseinheit. Wir müssen dringend weiter am Fitnesszustand arbeiten.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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