Hannover /Büppel Absolut nichts zu holen gab es am Sonntag für die Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel beim bärenstarken Aufsteiger Hannover 96. Schon zur Pause lag das junge, noch dazu stark ersatzgeschwächte Team des TuS-Trainerduos Marcel Salomo/Emin Tenikeci auf dem Kunstrasenplatz in der Landeshauptstadt klar mit 0:5 in Rückstand. Letztlich wurde das nur mit 13 Spielerinnen angereiste Schlusslicht aus Friesland vom in allen Belangen überlegenen Tabellenzweiten mit 10:0 deklassiert.

„Das war ein rabenschwarzer Tag“, brachte es Tenikeci auf den Punkt: „Die Niederlage war auch in der Höhe verdient. Sicherlich hat Hannover eine gute Mannschaft, aber sie haben uns spielerisch gar nicht mal so überragt. Allerdings war das vor allem in taktischer Hinsicht die schlechteste Leistung von uns seit ich dabei bin.“

Schon nach etwas mehr als einer Viertelstunde lagen die Büppelerinnen an der Leine mit 0:3 zurück. „Schon wie die beiden ersten Gegentreffer gefallen sind, war bezeichnend“, sagte Tenikeci. So resultierte das 1:0 von Hannovers Torjägerin Anna-Lena Füllkrug, die am Ende auf sechs Treffer kam, nach einer Ecke aus einem Gestochere vor dem TuS-Tor, ehe der Ball mit der Pike über die Linie bugsiert wurde. Auch beim 2:0 bekamen die TuS-Spielerinnen den Ball im Gewühl nicht aus der Gefahrenzone. Für Hannover trafen neben Füllkrug (7., 28., 40., 49., 78., 80.) noch Aileen Osterwold (11., 15.) und Julia Dose (59., 90.).

„Gefühlt war jeder Schuss der 96erinnen ein Treffer“, bedauerte Tenikeci und nahm dabei Torhüterin Jürina Kocks in Schutz: „Sie war schuldlos, hat am Ende mit Paraden sogar eine noch höhere Niederlage verhindert.“

Zwar sei seine Mannschaft bemüht gewesen, die Niederlage in Grenzen zu halten, agierte dabei aber oftmals viel zu unsortiert. „Wir hatten ohnehin eine defensivere Grundaufstellung gewählt, um den Gegner zu locken. Doch waren die Mädels diesmal einfach nicht wach und haben dem Gegner das Toreschießen viel zu leicht gemacht“, analysierte Tenikeci, der auch die aktuelle Personalnot und schwierigen Trainingsbedingungen mangels Kunstrasen in Varel nicht als Entschuldigung für den äußerst schwachen Auftritt in der Fremde gelten lassen wollte: „Das muss aufgearbeitet werden, aber dann greifen wir wieder an. Die Mannschaft weiß ja, dass sie es deutlich besser kann.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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