VAREL „Es war schön und insgesamt sehr gelungen; gerade auch die Gäste und Zuschauer bestätigten uns das.“ So hat Karlheinz Kranke, Mitglied des Organisationsteams des TuS Varel 09, den Verlauf der Feierlichkeiten und Spiele zum 100-jährigen TuS-Bestehen am vergangenen Wochenende resümiert.

Party mit 430 Gästen

Selbst dass einer der publikumswirksamen sportlichen Höhepunkte, das Spiel VfB Oldenburg gegen Kickers Emden, wetterbedingt (es regnete) mit rund 400 nicht ganz so viele Zuschauer gehabt habe wie erwartet, habe dem Erfolg des Sportprogramms mit zahlreichen weiteren Begegnungen keinen Abbruch getan. Nicht minder beeindruckend: die große Geburtstagsparty abends im „Tivoli“ mit rund 430 Gästen.

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Dass der Verein nach wie vor ein besonderer sozialer Faktor sei, habe nicht zuletzt der offizielle Festakt mit einer Würdigung durch – wie berichtet – unter anderen den Bürgermeister und den Vizepräsidenten des Niedersächsischen Fußballverbandes erwiesen. Nicht wenig Interesse hätten da auch die begleitenden Präsentationen mit Materialien aus der Vereinsgeschichte – unter anderem: Original-Spielerausweis von 1909 – und rund 5000 niedersächsischen Fußball-Nadeln aus der Sammlung von Josef Herrmann (unter anderem: Meisterschaftsnadel von 1952) gefunden.

Das alles fiel nicht vom Himmel, bedurfte umfangreicher ehrenamtlicher Vorarbeit, bis hin zur Quartiervorsorge für die rund 120 Gäste von befreundeten Vereinen aus Heimsheim (Baden-Württemberg) und Gummersbach (Nordrhein-Westfalen). Dem Organisationsteam, dem weiter Dieter Achtig (1. Vorsitzender), Uwe Blanke, Arnd Clemens, Frank Mrotzek, Gerhard Lambertus, Gerold Künkenrenken, Heiner de Levie, Christian Dieluweit, Jochen Reimers und Rudi Schotter angehörten, sei für seinen rund anderthalbjährigen Einsatz sehr zu danken, so Kranke.

Eine besondere Attraktion ist im Übrigen die umfangreiche, ansprechend und informativ gestaltete Chronik, ein Leckerbissen für Vareler Fußballfreunde, die sich nicht zuletzt die großen TuS-Zeiten mit dramatischen Spielen in der damaligen Amateur-Oberliga noch einmal in Erinnerung rufen wollen. Das Heft, von Kranke in zweijähriger Arbeit gestaltet, kann ab Ende August wieder kostenlos bezogen werden (Telefon 04451/ 3722, Karlheinz Kranke). „Ich bin fußballverrückt“, sagt Kranke, und das Fest hat, wenn das überhaupt möglich ist, seine Leidenschaft noch intensiviert. Mit 61 Jahre spielt er heute noch in der Halle Fußball.

Verein hat 270 Mitglieder

Für den Verein mit derzeit 270 Mitgliedern, dessen Vorstand er 24 Jahre angehörte (1. Vorsitzender 2000 bis 2002), sieht er nicht zuletzt aufgrund der guten Jugendarbeit eine positive Perspektive. Fußball werde für die Jugend attraktiv bleiben, „trotz des Internets“. Und er selbst werde seinem Engagement treu bleiben, leiste noch heute die gesamte Mitgliederverwaltung samt Beitragswesen. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass er seinerzeit „bedauerlicherweise aufgrund unerfreulicher Umstände zu Unrecht aus dem Amt als Vorsitzender gedrängt worden“ sei, betont Karlheinz Kranke.

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