NEUENBURG Horneburg lehnte eine Spielverlegung ab. Neuenburg-Bockhorn trat mit drei A-Jugendspielerinnen an.

von hans-h. schrievers NEUENBURG - Viele Telefonate führten die Verantwortlichen der HSG Neuenburg-Bockhorn in der vergangenen Woche, um die Handball-Oberligapartie der ersten Frauenmannschaft beim VfL Horneburg zu verlegen. Die Gastgeberinnen lehnten ab und bekamen am späten Sonntag die Quittung: Sie verloren in den letzten zehn Minuten ihre permanente Führung. Am Ende hatten die Gründel-Schützlinge mit 26:23-Toren die Nase vorn.

„Wir mussten mit drei A-Jugendspielerinnen antreten“, sagte Elisabeth Gründel. Mit Stephanie Rull (erkrankt), Bianca Krebs (verletzt) und Claudia Behrens (privat verhindert) fehlten der HSG drei Stammspielerinnen. Jana Theilen, Saskia Sies und Jantje Zimmermann (sie wurde sogar während der gesamten Spielzeit eingesetzt) ergänzten den Kader aber gut. Die Gastgeberinnen nutzten in der ersten Halbzeit die erneute Umstellung und Schwächung der Neuenburger Mannschaft zu einer permanenten Führung. Zur Pause betrug dieser sogar vier Tore (14:10).

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Im zweiten Durchgang stellten die Gäste mehrfach ihre Deckung um. Sie belegten zeitweilig eine VfL-Spielerin mit einer kurzen Deckung. Aber auch zwei andere offensiv ausgerichtete Deckungsformationen gehörten zu den taktischen Maßnahmen der Friesländerinnen, die den VfL verunsichern sollten. Nach und nach kämpften sich die Gäste heran. In der 52. Minute gelang erstmals eine Führung (23:22 durch Doris Janßen). In der Schlussphase spielten die Gründel-Schützlinge ihre ganze Cleverness aus. Gekonnt blockten sie die nicht mehr so konsequenten Angriffe des VfL ab. Die daraus resultierenden Ballgewinne setzten sie in Tore um, so dass sie am Ende einen überraschenden 26:23-Sieg verbuchten.

„Endlich haben alle Spielerinnen für diesen Sieg gekämpft“, freute sich Elisabeth Gründel über den nicht erwarteten Sieg. Vanessa Behrend führte diesmal in der Spielmitte nicht nur geschickt Regie, sondern erzielte auch noch sieben Tore. Beste HSG-Werferin war Doris Janßen mit zwölf Toren. Nächsten Sonntag kommt der noch ungeschlagene Tabellenführer TuS Arsten nach Bockhorn (Anpfiff: 16 Uhr). Zu diesem schweren Spiel soll sich der Kader der HSG wieder aufgefüllt haben. Nach wie vor ist eine international erfahrene Spielerin als Verstärkung im Gespräch. Die Neuenburger Verantwortlichen rechnen täglich mit dem Eingang der Freigabeerklärung des rumänischen Handballverbandes.

HSG Neuenburg/Bockhorn: Angela Hechler, Anika Rull im Tor, Monika Stechow, Vanessa Behrend (7/2), Alke Janssen, Katja Muschick (3), Maren Alberts (4), Doris Janßen (12), Jana Theilen, Jantje Zimmermann, Saskia Sies.

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