ZETEL Trauer und Bestürzung bei der großen Friesensportgemeinschaft. Am Sonnabend ist Ernst Hollje im Alter von 84 Jahren verstorben, geboren am 6. Mai 1927. Sein Herz schlug für den Friesensport, wo er sich über die Vereins,-Kreis- und Landesebene einen Namen bis zum Verband des Friesischen Klootschießerverbands (FKV), mit seiner gradlinigen und vor allem humorvollen Art gemacht hat. Bis Mitte des vergangenen Jahres, bis zu einem Schlaganfall, stand der Bohlenberger „mitten im Leben“.

Akzente hat er in seinem Heimatverein KBV Bohlenbergerfeld „He löpt noch“ gesetzt. Als Vorsitzender leitete er 30 Jahre lang, bis 1994, die Geschicke im Verein. Als Dank wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er war auch heimatinteressiert, so beim Schulmuseum Bohlenbergerfeld. Des weiteren setzte er sich für die Jugend ein, auch im Gemeindejugendring.

Zudem war er ein Verfechter für die Einführung vom Boßelpunktspielbetrieb in den Staffeln vom Landesverband Oldenburg, Mitte der siebziger Jahre. 20 Jahre lang, 1977 bis 1997, war er Kreisvorsitzender im FKV Friesische Wehde. Anerkennung als Kreisehrenvorsitzender stand ihm zu. Sein Wort war auch im Landesverband Oldenburg gefragt, wo er sein Fachwissen in verschiedenen Ausschüssen einbrachte. Als Förderer entpuppte er sich bei den Treffen der Oldenburger mit Boßelern aus Eiderstedt.

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Als Urgestein des Friesensports erhielt er die höchste Auszeichnung des FKV, das goldene Eichenlaub mit Urkunde, und bei seinem 80. Geburtstag als Erster die neu eingeführte Diamant-Ehrennadel. Im Landesverband Oldenburg ist Hollje Ehrenmitglied. Gearbeitet hat er lange bei den Olympia Werken in Roffhausen. Ihm wurde auch das Bundesverdienstkreuz verliehen. Gerne besuchte er auch noch im hohem Alter seine Tochter in Australien – mit einer Boßel- und Klootkugel im Gepäck, um dort „seinen“ Sport vorzustellen.

Die Trauerandacht für Ernst Hollje ist am Donnerstag, 19. April, um 10 Uhr in der St.-Martins-Kirche in Zetel.

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