BOCKHORN Susanne Jürgens ist seit fast 30 Jahren Vorsitzende des Turnvereins Bockhorn mit seinen gut 800 Mitgliedern. Nach Überzeugung des Kreissportbundes hat sich die 72-Jährige große Verdienste um den Sport erworben und sie deshalb mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Kreissportbund-Vorsitzende Anita Dierks (Zetel) überreichte ihr am Sonnabend auf dem Turnerball zum 110-jährigen Bestehen des TV Bockhorn auch die Ehrenurkunde.

Am Kreissporttag vergangene Woche in Horumersiel konnte Susanne Jürgens aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Bei der Begrüßung der gut 120 Gäste am Sonnabend im Hotel Hornbüssel sprach die Vereinsvorsitzende offen an, dass sie vor dreieinhalb Wochen wegen einer seltenen Krankheit dem Tode knapp entgangen und sie deshalb dankbar sei, an diesem Abend überhaupt beim Turnerball dabei sein zu können.

Zum 110. Geburtstag erinnerte Jürgens kurz an die Geschichte des Vereins, der 1898 von 17 Turnern gegründet wurde. 1913 kam die erste Damenriege hinzu. Bis 1972 war der TV Bockhorn ein gemischter Verein. Dann gründeten die Fußballer einen eigenen Club, den BV Bockhorn. Jahrelang war der Turnverein ein reiner Frauenclub. 1983 wurde eine Männerturngruppe gegründet.

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Bürgermeister Ewald Spiekermann hob in seiner Rede die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft hervor. Sport und damit auch Turnen fördere die Persönlichkeitsbildung und die soziale Kompetenz. Der Turnverein sorge für Kameradschaft und nehme im Gemeindeleben eine wichtig Stellung ein. „Die Gemeinschaft im Verein ist wertvoller als jede olympische Medaille“, sagte Spiekermann. „Sportvereine stärken nicht nur Arme, Rumpf und Beine, sondern schützen auch vor Einsamkeit.“ Der Bürgermeister dankte nicht nur Susanne Jürgens für ihr jahrzehntelanges Engagement im TV Bockhorn, sondern auch allen anderen ehrenamtlichen Helfern und Übungsleitern im Verein.

Getanzt wurde beim Turnerball zur Musik der Band „Troubadix“. Heike Laubenstein-Görg, die das Fest zusammen mit Anke Rull und Barbara Schumann organisiert hatte, zeigte sich erfreut über die Resonanz von gut 120 Gästen und über die Altersstruktur von Anfang 20 bis weit über 70 Jahren. „Zum Jubiläum vor zehn Jahren waren nur 30 Gäste gekommen. Da waren wir sehr enttäuscht.“ Zuletzt hatte der TV Bockhorn 2005 einen Turnerball gefeiert. Laubenstein-Görg: „Es gibt allerlei Bälle in Bockhorn. Deshalb feiern wir nicht jedes Jahr.“

Am vergangenen Sonnabend sorgten auch vereinseigene Gruppen für Abwechslung. So traten die Jazztanzgruppe der Kinder und Jugendlichen auf, orientalische Tänzerinnen und eine Stepp-Aerobic-Gruppe.

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