Beim 21. Nordseetreffen der 14 Inner-Wheel-Clubs aus dem Distrikt 85 stand auch Jever auf dem Besuchsprogramm der rund 75 Frauen. Gastgeber war der Inner-Wheel-Club Wilhelmshaven-Friesland mit seiner Clubpräsidentin Dr. Maria-Lucia Mayet. Nach dem Empfang im Hotel am Stadtpark in Wilhelmshaven wurde zunächst die Jadestadt besichtigt. Am Nachmittag besuchten die Damen das Schlossmuseum in Jever. Inner Wheel ist ein internationaler Service-Club mit etwa 100 000 weiblichen Mitgliedern in 103 Ländern. Seine Geschichte begann in England während des Ersten Weltkrieg, als Frauen von Rotariern die sozialen Aktivitäten ihrer in den Krieg gezogenen Männer fortführten. Dem Inner Wheel Club Wilhelmshaven-Friesland gehören 57 Frauen an, die sich im persönlichen Einsatz für soziale Projekte vornehmlich in der Region einsetzen.

 Einem guten Zweck diente auch der Herbstbasar der Baptistengemeinde in Jever. „Tolles Wetter, viele Besucher, eine herzliche Gemeinschaft und gut 1800€ Euro Reinerlös“ , lautete die Bilanz von Pastor Gregor Helms. Besonderen Zuspruch fand neben den kulinarischen Angeboten wieder die Tombola, für die Firmen aus Jever, dem Wangerland und Wittmund zahlreichen Preise gespendet hatten. Auch der Flohmarkt (ovales Bild mit Dirk Soepboer und Marvin an ihrem Stand) sowie der Herbstbasar stießen auf großes Interesse. Reste können noch während der Öffnungszeiten des Bethaus-Cafés (dienstags und freitags, 9 bis 11.30 Uhr) erworben werden. Der Reinerlös geht wieder an die Baptistengemeinde Sigulda in Lettland, mit der die Jeveraner Baptisten durch eine langjährige Partnerschaft verbunden sind. Sie plant den Dachausbau ihres Gemeindehauses. Dort sollen eine Kleiderkammer für bedürftige Menschen und ein Treffpunkt für Jugendliche entstehen.

Ob sich die Brauer aus Jever am 30. September „Ein frohes neues Jahr!“ wünschen können? Darüber entscheidet die gestrenge Prüfungskommission, die am Montagabend in strenger Klausur den ersten Sud des neuen Braujahres verkostet hat (die NWZ  berichtete). Nur wenn ihr Urteil bei der Bierprobe am Freitag positiv ausfällt, darf der neue Jever-Jahrgang in den Verkauf gehen. Angeliefert wurde der erste Sud des Braujahres 2011/12 symbolisch in einem historischen Holzfass – im Jubiläumsjahr im Beisein von Fräulein Maria alias Elisabeth Wilken vom Schlossmuseum. Das Brauerjahr endet nicht am 31. Dezember, sondern traditionell am 30. September. Diese Abweichung vom Kalenderjahr hat ihren Ursprung im Mittelalter. Da es damals keine Kühlung gab, konnte nur in der kalten Jahreszeit zwischen Michaeli (29. September) und Georgi (23. April) gebraut werden. Zudem werden im September die frische Braugerste und der Hopfen eingefahren, die Rohstoffe für die neue Brausaison. „Nicht auszudenken, wenn wir – ausgerechnet 475 Jahre nach dem Erlass des jeverschen Reinheitsgebotes durch Stadtgründerin Fräulein Maria – unser Jever Pilsener nicht ausliefern dürften“, meint Wolfgang Janssen, Betriebsleiter im Friesischen Brauhaus zu Jever, der das Urteil der Kommission schon ungeduldig erwartet. Ein negatives Votum der Kommission hat es bislang aber noch nicht gegeben. Der 13-köpfigen Kommission gehören in diesem Jahr Elke Vredenborg als Vorsitzende sowie Robert Allmers, Detlef Breitzke, Siegfried Harms, Franz-Josef Ibel, Klaus Kuschel, Margot Lorentzen, Gerold Lüken, Markus Ouart, Heiko Sanders, Thomas Schlemme, Maike Theesfeld und Petra Tjardes an.

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 Im Jubiläumsjahr des Schützenvereins Jever wurden beim Königsfrühstück jetzt auch die Sieger und Pokalgewinner ausgezeichnet. Das Betriebsschießen erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. Diesmal gewannen die Trommler des Musikzuges „Blau-Weiß“ aus Schortens vor der Mannschaft „Pfoten Team“ des Gebrauchshundevereins aus Jever. Den dritten Platz teilen sich die Mannschaften „Voba Allstars“ der Bank und „Markant Charmant“ von der Tankstelle an der Bahnhofstraße. Als bester Einzelschütze nahm Ralf Freese den vom Bürgerverein Jever gespendeten Pokal entgegen. Umkämpft waren auch wieder die Vereinspokale für die Mitglieder des Schützenvereins. Dabei ging der Seniorenpokal für Schützen über 60 Jahre an Friedel Winter. Den Pokal der Damen sicherte sich Irene Kunze, bei den Männern war Jürgen Swegat besonders erfolgreich. Zum 225-jährigen Bestehen des Vereins hatte Präsident Waldemar Janssen einen besonderen „Jubiläumspokal“ ausgelobt. Als erste Gewinnerin wird sich Ulrike Lochte darauf „verewigen“. Die weiteren Pokale gingen an Jürgen Swegat, Klaus Kunze, Gerhard Drescher, Martina Schmidt, Hans Klatt, Kurt Warnach und Irene Kunze. Das Pokalschießen der Bogenschützen gewann Eimo Janssen vor Marcel Windmüller, Joost Wilken und Klaas Wilken. In der Altersklasse der Bogenschützen war Jürgen Swegat erfolgreich. Das Pokalschießen der Jugend mit Luftdruckwaffen gewann Niels Homberg vor Fabian Hahn, Jana Hahn, Jannek Arnold und Dominik Arnold. Weiter führte die Jugend ein Vogelschießen durch und ermittelten Fabian Hahn als ihren Vogelkönig. Das Zepter ging an Dominik Arnold und der Reichsapfel an Jannek Arnold. Im Schützenverein Jever gibt es einen „Beförderungsstau“, ähnlich wie in vielen Breichen des öffentlichen Dienstes, stellte Präsident Waldemar Janssen fest. Dieser soll jetzt „abgebaut“ werden. So wurden im Rahmen der Jahresveranstaltung jetzt Gerhard Drescher zum Feldwebel und Hannelore Zwirner, Holger Zwirner, Dieter Schreiner, Peter Hein und Wolfgang Zibell zu Oberschützen des Vereins befördert.

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