Zetel „So können wir keine neuen Mitglieder gewinnen – und unsere Mitglieder auch nicht halten.“ Das hat Gerold Wilksen, Vorsitzender des TuS Zetel, am Mittwochabend in der Sitzung des Sport-, Kultur- und Tourismusausschusses Zetel im Rathaus betont. „Es gibt zu wenig Sporthallen in Zetel.“ Wilksen hatte im Namen des TuS Zetel einen Antrag auf Bau einer Gymnastikhalle als Anbau an die Turnhalle Westerende gestellt. Der Ausschuss beschloss, sich noch eingehender mit dem Thema Hallenbedarf in Zetel zu befassen, es auch zum Beraten in die Fraktionen zu geben und die Sportstätte Westerende noch zu besichtigen, um es dann erneut als Tagesordnungspunkt in einer kommenden Sitzung aufzunehmen. „Wir wollen eine so gut wie mögliche Lösung finden“, erläuterte Ausschussvorsitzende Angela Röbke.

Erster Gemeinderat Bernd Hoinke führte aus, dass es große Probleme mit Hallenkapazitäten in Zetel gibt. Durch den zunehmenden Ganztagsbetrieb an den Schulen ist laut Hoinke „kein Freiraum mehr möglich.“ So gibt es beispielsweise auch Engpässe beim Jiu-Jitsu-Verein Zetel, der sein Angebot ausweiten möchte. In Zetel gibt es nur zwei Sporthallen, und beide sind voll belegt.

Sport in Alter Schule

„Basketball können wir nicht anbieten, weil wir keine Hallenzeiten mehr haben“, erklärte Wilksen. Und auch „der Gesundheitssport boomt“, wie er sagte. Schon jetzt sind 15 Gruppen des TuS im Raum 2 der Alten Schule Marschstraße untergebracht, und dieser Raum „ist zu klein, und es gibt keine Dusch- und keine Umkleideräume“. Die Qigong-Gruppe trainiert bereits in der Aula der Grundschule auf kaltem Steinfußboden. Zudem gibt es laut Wilksen ständig Querelen zwischen TuS- und FC-Gruppen, da es zu wenig Umkleide- und Duschräume an der kleinen Halle Westerende gibt.

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Wilksen erklärte eine neue Gymnastikhalle in Größe von 15 mal 15 Metern für wünschenswert, inklusive Geräteraum, Toiletten, Umkleide- und Duschmöglichkeiten als Anbau an die Halle Westerende. Dort könnten Gymnastik- und Rehasport-, Tanz- und Aerobic-Gruppen Sport treiben, so entstehe Freiraum in den Turnhallen für größere Gruppen, Schulen hätten mehr Hallenzeiten im Nachmittagsbereich und der FC für den Außenspielbereich entsprechende Umkleide- und Duschräume.

Zahlenmaterial gefordert

„Reicht ein Raum aus?“ Diese Frage stellte Jens Eilers (UWG) im Ausschuss. Ulf Lange (CDU) warf ein, dass vielleicht bald auch andere Räumlichkeiten in Zetel durch den Schulwandel zur Verfügung stehen. Michael Weidhüner (SPD), für Eckhard Lammers (SPD) Teilnehmer der Sitzung, führte in diesem Sinne den Schulstandort Bohlenberge an. „Wir benötigen Zahlenmaterial, um zu entscheiden, was brauchen wir wirklich“, sagte Jürgen Konrad (Grüne). „Das muss jetzt mal gründlich beraten werden“, erklärte Bürgermeister Heiner Lauxtermann. „Die Zeit müssen wir uns nehmen.“

Anke Wöbken Varel / Redaktion Friesland
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