Jever Harmonie und Zuversicht für die Aufgaben der Zukunft prägten die Jahreshauptversammlung des FSV Jever. 55 Mitglieder waren ins Vereinsheim am Schützenhofplatz gekommen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und die Weichen für die künftige Ausrichtung des Vereins zu stellen.

Schon ein Blick auf die Altersstruktur machte deutlich, wie lebendig der FSV ist: Neben zahlreichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen fanden auch ältere Semester den Weg an den Schützenhofplatz. Der jüngste Teilnehmer der Sitzung war 16 Jahre alt, der älteste 69 Jahre.

Guido Jaskulska, 1. Vorsitzender, berichtete von der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes und einer erfreulichen Rücklagenentwicklung, die für den geplanten Umzug des FSV an den Sportplatz Jahnstraße verwendet werden soll. Sein Dank galt Trainern, Betreuern und Eltern.

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Klaus Groh, Schiedsrichterobmann, vermeldete stolz, dass der FSV als größter Fußballverein Frieslands mit 26 geprüften Schiedsrichtern – nur acht davon volljährig – mittlerweile auch den größten Anteil an Schiedsrichtern im NFV-Kreis Friesland stellt. Laut Jaskulska sei dies vor allem der guten Jugendarbeit Grohs zu verdanken.

Kassenwart Joachim Röben appellierte an das Durchhaltevermögen der Vereinsmitglieder: „Ich glaube fest an unser neues Vereinsheim – lasst uns weiter daran arbeiten, die Mittel für den Umzug an die Jahnstraße aufzubringen.“

Die Wiederwahl des 1. Vorsitzenden Guido Jaskulska, des 2. Vorsitzenden Sven Belka und des Kassenwarts Joachim Röben erfolgte ohne Gegenstimme. Auch die Neuwahl von Sven Reif als Geschäftsführer war einstimmig, der bisherige Amtsinhaber Kai Kornemann stellte sich berufsbedingt nicht zur Wiederwahl.

Am Ende der Versammlung präsentierte der Vorstand den Mitgliedern eine Entscheidungsvorlage für den geplanten Umzug an die Jahnstraße. Der Vorstand erhielt den Auftrag, mit Stadt Jever und Landkreis Friesland zu verhandeln, um die Vorgehensweise für den Umzug verbindlich festzulegen.

Sven Belka ehrte langjährige und verdiente Vereinsmitglieder: Siegfried Harms (25 Jahre); Heiko Neumann, Karl-Heinz Niemeyer, Horst Schade (alle 40 Jahre); Herbert Köster (50 Jahre); Georg Windorf (60 Jahre); Hanfried Fisch, Ortwin Kozuchowski (Ehrenmitgliedschaft). Die Max-Jäschke-Plakette des FSV erhielt die A-Jugend als Anerkennung sportlicher Leistungen und Engagements.

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