Jever Der Tischtennis-Regionalligist MTV Jever steckt weiterhin sieglos im Tabellenkeller fest. Ganze drei Spiele in Folge absolvierte das Sextett um Trainer Thorsten Meyer am Wochenende – ohne zählbaren Erfolg. So folgten der 5:9-Heimniederlage am Freitagabend gegen den TSV Lunestedt zwei Auswärtspleiten am Sonnabend (6:9 bei den Füchsen Berlin) und tags darauf (4:9 bei Schwalbe Tündern). Nach sieben Partien belegen die Marienstädter mit 1:13 Punkten den vorletzten Tabellenplatz neun.

„Mit großen Hoffnungen und entsprechend motiviert war die Meyer-Truppe in das Marathon-Wochenende gegangen, um am Ende nach drei Schlappen doch wieder mit leeren Händen dazustehen“, sagte ein enttäuschter MTV-Pressesprecher Malte Stickel. „Als fatal erwies sich dabei die mittlerweile eklatante Doppelschwäche unserer Mannschaft, die bislang ganze sechs Doppelpartien für sich entscheiden konnten.“ Einzig die Kombinationen mit Spitzenmann Kiryl Barabanov (Doppelbilanz 6:2) punkteten zuletzt zuverlässig, so dass Jever stets mit einem Rückstand in die erste Einzelrunde gehen musste.

MTV Jever - TSV Lunestedt 5:9. Das MTV-Sextett hielt die Partie gegen den starken Aufsteiger aus Lunestedt lange offen. Dank zweier Siege des Weißrussen Barabanov, der sowohl gegen den ehemaligen Zweitliga-Mann Martin Gluza (3:1) als auch den aufschlagstarken Ur-Lunestedter Matti von Harten (3:2) die Oberhand behielt, blieb Jever in Schlagweite. Nachdem sich auch Fabian Pfaffe mal wieder selbst belohnte und nach vier Sätzen gegen Dennis Pump siegreich war, kamen die Gastgeber bis auf 4:6 an die Cuxhavener heran. Florian Laskowski holte überlegen den fünften Zähler und ließ Dennis Heinemann dabei keinerlei Siegchance, dafür waren bei den Gästen insbesondere Jugend-Nationalspieler Jonah Schlie und Marcel Czichy nicht zu schlagen. Nachdem im ersten Durchgang Ergänzungsspieler Christian Mesler gegen Czichy unterlag, gab Pfaffe gegen den Gäste-Fünfer den entscheidenden Gegenpunkt zum 5:9 ab.

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Füchse Berlin - MTV Jever 9:6. Zwar ging es auch in Berlin mit einer 1:2-Doppelhypothek in die Einzel, dort aber agierte Jevers 19-jähriger Allrounder Pfaffe mit der Abgeklärtheit eines Routiniers. Beim Zwischenstand von 6:2 für die Berliner Füchse – erneut hatte Barabanov im Doppel an der Seite von Laskowski sowie im Einzel gegen Axel Berger sicher gepunktet – blies Pfaffe zur Aufholjagd. Nervenstark behauptete er sich zunächst selbst im Entscheidungssatz gegen den erfahrenen Stephan Köpp, ehe erneut Barabanov gegen den offensivstarken Martin Dietrich sicher nachlegte. Juan Carlos Luperdi und Marek Janssen hatten dann zwar das Nachsehen, aber der stets für einen Zähler gute Laskowski (3:2 über Thanh Phong Le Thrung) und abermals Pfaffe stellten für den MTV auf 6:8. Nachdem schon Jevers Ersatzmann Fynn Lohre bei seinem Viertligadebüt den klar favorisierten Diego Hinz an den Rand einer Niederlage gebracht hatte, ließ Pfaffe den einst als besten Penholder-Spieler Deutschlands geltenden Hinz nicht ins Spiel kommen und verpasste ihm nach drei schnellen Sätzen seine erste Saisonniederlage. Mehr war für Jever aber nicht drin.

TSV Schwalbe Tündern - MTV Jever 9:4. Am Sonntag gegen Schwalbe Tündern war die Luft ein wenig raus. Wie am Vortag siegten zunächst Barabanov/Laskowski, ehe erst Barabanov (3:1 gegen Dwain Schwarzer) und dann Pfaffe (ebenfalls 3:1 über Jannik Rose) noch punkteten. Anders als in Berlin musste aber Jevers weißrussischer Spitzenspieler nach starken 11:2-Siegen erstmals seit Wochen wieder einem Gegner gratulieren – mit Namen Florian Buch (2:3). Immerhin schaffte Janssen gegen Alexander Demin noch den Anschlusszähler und wies mit einem mutig geführten Spiel über die volle Distanz seine Regionalligatauglichkeit mal wieder zählbar nach. Am Ende gingen aber ganze vier der fünf Fünfsatz-Matches an Tündern.

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