Jever Tischtennis-Regionalligist MTV Jever hat seinen dritten Punkt im zweiten Spiel ergattert – gleichbedeutend mit einem guten Platz drei in der Tabelle (3:1 Zähler). Im Duell der beiden Aufsteiger trennten sich die Marienstädter vom Oberliga-Meister TSV Schwalbe Tündern mit einem 8:8-Unentschieden.

Nach vier Stunden Spieldauer lag der MTV nach Sätzen (36:29) am Ende sogar vorne, doch eine zwischenzeitliche 6:3-Führung sowie nur zwei Siege aus insgesamt sieben Fünf-Satz-Partien reichten letztlich nicht aus, um doch noch den Punktedoppelpack aus Hameln zu entführen. Entsprechend bilanzierte Jevers Nummer sechs Fabian Pfaffe: „Das Remis ist schon etwas bitter.“

Das Sextett aus Jever war in Tündern mit derselben Aufstellung angetreten wie beim 9:4-Erfolg gegen Celle. Edeljoker Audrius Kacerauskas vertrat abermals den verletzten Nikolai Marek und schlug auf Position drei auf. Dabei verlief der Start in die Begegnung für die Friesländer vielversprechend: Nach drei gespielten Doppeln lagen die Gäste verdient mit 2:1 in Front.

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Zwar unterlagen Kacerauskas/Marek Janssen dem Top-Duo der Hausherren Florian Buch/Dwain Schwarzer (0:3). Doch Kiryl Barabanov siegte an der Seite von Philipp Flörke mit 3:0 gegen Christos Illiadis/Jannik Rose. Ebenso erfolgreich waren Fabian Pfaffe/Florian Laskowsi gegen Max Kulins/Alexander Demin, beide mussten dabei jedoch über die volle Distanz gehen, um am Ende mit 3:2 die Nase vorne zu haben.

In der Folge mussten die rund 40 Zuschauer in Tündern mit ansehen, wie ihre Mannschaft nach der ersten Einzelrunde bedrohlich mit 3:6 in Rückstand geriet. Barabanov besiegte Linkshänder und Talent Schwarzer in beeindruckender Manier mit 3:0. Einen Überraschungs-Coup landete Janssen gegen den erfahrenen Griechen Iliadis im mittleren Paarkreuz. Der flinke Friesländer hatte kompletten Zugriff zur Partie und siegte klar mit 3:0. Einen ebenso starken Auftritt legten Laskowski und Pfaffe gegen Rose (3:2) und Demin (3:1) hin, der ihr Team zur Wende in eine trügerisch anmutende Führung brachte.

Denn anschließend verlor der MTV fünf von sechs Einzelspielen und lag plötzlich mit 6:8 hinten. Dieser Rückstand war unter anderem der Tatsache geschuldet, dass keine der vier Fünf-Satz-Partien an die Friesländer ging – den knappsten Fight lieferten sich dabei Barabanov und Ex-Zweitliga-Mann Buch. Letzterer gewann den Finalsatz hauchdünn 14:12 und läutete dadurch eine Siegesserie der „Schwalben“ ein. Diese beendete Pfaffe beim Stand von 6:8 durch seinen zweites Erfolgserlebnis gegen Rose (3:0).

Am Ende sollte es also das Top-Doppel des MTV Jever, bestehend aus Barabanov und dem im Einzel sieglos gebliebenen Flörke, richten, für zumindest einen Punktgewinn zu sorgen. Das taten sie dann auch, und zwar extrem deutlich. Mit 3:0 nach Sätzen besiegten die beiden das Duo Schwarzer/Buch, was für entspannte Gesichter auf der MTV-Bank sorgte.

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