Friesland Für die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Vareler TB haben sich die Hoffnungen auf zwei Heimsiege nicht erfüllt. Gegen Tabellenführer Wilhelmshavener SSV gab es eine 1:3-Niederlage. Trotz einer Vier-Punkte-Führung im Tiebreak des entscheidenden fünften Satzes unterlag das Team von Trainer Andreas Sinke dem SV Nortmoor mit 2:3-Sätzen.

Männer, Landesliga: Ein Grund für die bittere 2:3-Niederlage bei der VG Delmenhorst-Stenum II war beim Vareler TB die angespannte Personaldecke. Ohne Vladimir Schmidt, Lars Janßen und Stephan Reiners fehlten gleich drei Stammspieler. Dafür rückten Eckhard Johanning (Außen) und Jan Kindermann (Mitte) in die Aufstellung, obwohl beide generell nicht am Trainingsbetrieb des VTB teilnehmen können. Was im ersten und teilweise zweiten Satz gegen fahrige Delmenhorster beim 25:15 und 25:18 noch super funktionierte, geriet Ende des zweiten Satzes aus den Fugen. Immer mehr Unkonzentriertheiten schlichen sich ein und machten Delmenhorst stärker. Sebastian Wosnitza als Zuspieler war als einzige Wechseloption insbesondere für den wackeligen Angriff auch keine wirkliche Alternative, sodass die Sätze drei und vier jeweils knapp mit 23:25 verloren gingen. Den Tiebreak des entscheidenden fünften Satzes verlor der VTB dann unter den Augen ihres zu recht genervten Coaches Thomas Freese mit 11:15. „Als einziger positiver Punkt bleibt, dass wir mit einer Not-Sechs noch einen Punkt durch den Tiebreak mitnehmen konnten und zwei Sätze dominiert haben“, resümierte VTB-Spielertrainer Christian Jünger.

Bezirksklasse: Nach der 0:3-Heimniederlage (12:25, 18:25, 9:25) gegen den SV Hage und dem 3:1-Erfolg (14:25, 25:9, 27:25, 25:14) gegen die TSG Burhave rangiert der Aufsteiger MTV Jever auf dem zweiten Tabellenplatz. Nach dem klaren 0:3 gegen Hage und dem deutlichen Verlust des ersten Durchgangs gegen Burhave konnten sich die Marienstädter fangen.

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Frauen, Bezirksliga: Gegen den Tabellenführer Wilhelmshaven hatte der Vareler TB letztendlich nichts zu bestellen. Einen Fünf-Punkte-Rückstand konnte Nicole Sieckmann mit einer Aufschlagserie egalisieren. In der Schlussphase des ersten Satzes hatte der VTB das bessere Ende mit 25:23 für sich. Wilhelmshaven war nun gewarnt und legte in den Folgesätzen eine Schippe drauf. So gewann der WSSV die Sätze zwei und drei mit 25:14 und 25:21. Im vierten Satz merkten die Varelerinnen um Trainer Andreas Sinke schnell, dass gegen den WSSV nichts zu holen war. „Die Motivation war damit auf unserer Seite deutlich getrübt“, sagte Sinke. In der Folge ließ sich der WSSV nicht beirren, auch diesen Satz zu gewinnen (25:13) und somit das Spiel mit 3:1 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Heimspiel gegen den SV Nortmoor war nun eine deutliche Reaktion gefordert, entsprechend motiviert war der Beginn. Anfangs konnte sich dennoch kein Team absetzen. Erst in der Mitte des Satzes gelang es Varel, eine kleine Führung herauszuspielen, die der VTB bis zum Schluss sicherte (25:21), um anschließend den Beginn des zweiten Durchgangs komplett zu verschlafen. Nach einer „Hallo-Wach“-Auszeit ging der VTB nach einem 1:5 mit 7:5 in Führung. In der Folge behaupteten die Gastgeberinnen den knappen Vorsprung bis zum 22:20. Dann verließ Varel das Glück. Mit 22:25 ging der Satz noch verloren. Mit dem entsprechenden Frust im Bauch startete das Sinke-Team konzentriert in den dritten Durchgang und erspielte sich schnell einen komfortablen Vorsprung (12:5). Dennoch wurde dieser Satz ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ausgang für den VTB (25:23). Mit 25:18 war der vierte Satz dann eine klare Geschichte für Nortmoor. Im anschließenden Tiebreak des fünften Durchgangs sah Varel beim 12:8 schon wie der sichere Sieger aus, hatte aber nicht mit dem Kampfgeist der nie aufgebenden Nortmoorerinnen gerechnet. Ohne weiteren Punktgewinn verlor Varel den Satz 12:15 und die Partie mit 2:3. „Wir haben gegen sehr abwehrstarke Gegner den Kürzeren gezogen, die nie einen Ball verloren geben haben. Diese Tugend fehlte uns beim Spieltag noch“, resümierte Sinke.

Bezirksklasse: Einen Sieg (3:0) und eine knappe Niederlage (2:3) gab es hingegen für Volleyballerinnen des MTV Jever beim Heimspiel gegen den TuS Bloherfelde II und den Oldenburger TB IV. Von Anfang an konnte der Gast unter Druck gesetzt und am eigenen Spielaufbau gehindert werden. „Wir waren den Gästen in allen Belangen überlegen, was die klaren Satzgewinne mit 25:12, 25:14 und 25:16 auch belegen“, freute sich MTV-Trainer Volker Preuß.

Das Team um MTV-Mannschaftsführerin Katharina Klarmann startete genauso konzentriert und spielstark in das zweite Spiel gegen den Oldenburger TB und gewann die ersten beiden Sätze mit 25:22 und 25:19. Im dritten Satz zeigten beide Mannschaften eine starke Partie. Letztlich musste Jever diesen Satz knapp mit 23:25 abgegeben. Nun lief bei den Jeveraner Frauen nicht mehr viel zusammen und die beiden Durchgänge wurden mit 15:25 und 8:15 abgegeben.

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