Friesland Das Friesland-Derby bei den Männern steht an diesem Wochenende in der Handball-Landesklasse besonders im Fokus.

Männer

SG Obenstrohe/Dangastermoor - HSG Neuenburg/Bockhorn (Samstag, 17 Uhr, Plaggenkrugstraße). Dieses Duell hat es nicht nur wegen des Derby-Charakters in sich. Während die Vareler als Aufsteiger im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt im „heimischen Wohnzimmer“ dringend benötigen, wollen die Neuenburger nach dem Sprung an die Tabellenspitze durch den 34:32-Erfolg im zerfahrenen Gipfeltreffen gegen Hoykenkamp nun auswärts unbedingt nachlegen.

Das SG-Team hatte vor zwei Wochen gegen Friesoythe (29:31) sein erstes Heimspiel seit Vereinsgründung verloren und möchte nun möglichst gleich wieder eine neue Serie starten. „Wir schlagen uns zurzeit leider oft selbst, hätten schon sechs Punkte mehr auf dem Konto haben können“, erklärt SG-Spielertrainer Fred Richter.

Dazu hätten auch „Unstimmigkeiten im Team“ beigetragen, die sich ebenso in den Punktspielen widergespiegelt hätten wie die Tatsache, dass sich einige Akteure noch nicht an die härtere Gangart in der höheren Liga gewöhnt haben. Dennoch: „Die Moral stimmt, und vor dem Derby muss ich niemanden heißmachen. Alle werden 100 Prozent geben“, betont Richter, der allerdings drei Ausfälle zu verzeichnen hat.

„Beide Mannschaften kennen sich sehr gut, so dass es an Motivation nicht mangeln sollte. Die Tagesform wird entscheidend sein“, mutmaßt auch HSG-Sprecher Florian Prill: „Wir werden dieses Spiel garantiert nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Zumal auch HSG-Coach Bernd Frosch nicht seine Bestformation aufbieten kann.

Frauen

HG Jever/Schortens - HSG Friesoythe (Samstag, 14 Uhr, Jahnstraße). Mit einem Heimsieg würde das Team von HG-Coach David Onnen den Tabellensiebten aus Friesoythe im Klassement überholen. Der 23:22-Erfolg in der Vorwoche ebenfalls vor heimischer Kulisse dürfte den Jeverländerinnen Auftrieb geben.

Wilhelmshavener SSV II - HSG Neuenburg/Bockhorn (Sonntag, 15 Uhr). Im Kellerduell beim Schlusslicht dürfen sich die HSG-Frauen um Trainerin Anika Rull möglichst keinen Ausrutscher erlauben, ansonsten wird es im Abstiegskampf ungemütlich.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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