Friesland Die vermeintlich leichteste Aufgabe der friesländischen Mannschaften am sechsten Spieltag in der Fußball-Kreisliga Jade-Weser-Hunte hat Bezirksliga-Absteiger Rot-Weiß Sande an diesem Sonntag beim VfL Oldenburg II vor der Brust. Heimrecht hingegen haben die SG Wangerland/Tettens (gegen SW Oldenburg) und Aufsteiger TuS Obenstrohe II (gegen TuS Lehmden).

VfL Oldenburg II - Rot-Weiß Sande (Sonntag, 11 Uhr, Alexanderstraße): Sandes Trainer Lars Poedtke ist derzeit wahrlich nicht zu beneiden. Der Coach der Rot-Weißen beklagte vor der Partie gegen den TuS Obenstrohe II (Endstand 2:2) gleich zehn verletzte Spieler in seinem 23-köpfigen Kader, darunter gleich mehrere schwer verletzte Akteure. So musste in den vergangenen Wochen gleich dreimal der Krankenwagen bei den Sandern anrücken. Das allein war allerdings nicht der Grund für den überraschenden Punktverlust.

Vielmehr ist die mangelhafte Chancenverwertung derzeit die große Schwäche des Aufstiegsaspiranten. „Mit der Verwertung unserer Möglichkeiten bin ich nicht zufrieden. Wir haben so in fünf Spielen fünf Punkte liegen gelassen“, sagte Sandes Sportlicher Leiter Lutz Hagestedt und ärgerte sich darüber, dass seine Mannschaft auf dem vierten Platz stagniert.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Gerne wären die Sander nach dem 1:1 von Esenshamm bei Eintracht Oldenburg näher an das Spitzenduo herangerückt. „Wir liegen aber in Lauerstellung“, so Hagestedt vor der Partie bei der Regionalliga-Reserve des VfL Oldenburg.

SG Wangerland/Tettens - SG SW Oldenburg (Sonntag, 15 Uhr, Schulstraße): Die deftige 1:9-Schlappe beim TuS Lehmden lag den Wangerländern zu Wochenbeginn noch schwer im Magen, ist aber in der Woche aufgearbeitet worden. Mit einem schwierigen Saisonauftakt hatte Co-Trainer Thorben Wehmeyer zwar gerechnet, mit so einem Debakel jedoch nicht. „Es passte nichts zusammen. Allerdings haben wir uns über 90 Minuten als Mannschaft präsentiert. Das muss ich den Spielern zugute halten“, analysiert Wehmeyer.

Der vor Saisonbeginn angekündigte Verjüngungsprozess in der Mannschaft gestaltet sich wie so oft nicht ganz einfach. „Wir werden sehen, was gegen SW Oldenburg geht. Anschließend kommen dann die Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe“, erläutert Wehmeyer.

TuS Obenstrohe II - TuS Lehmden (Sonntag, 16 Uhr, Plaggenkrugstraße): Obenstrohes Trainer Andreas Bunge wusste nach dem respektablen 2:2-Unentschieden bei Titelaspirant Rot-Weiß Sande nicht so richtig, ob er sich über den ersten Punkt der Saison freuen oder über zwei verlorene Zähler ärgern sollte. „Wie die Sander Tore fallen, war in jedem Fall ärgerlich“, sagt Bunge und spielt auf den Foulelfmeter in der Nachspielzeit für Sande an, der aus seiner Sicht keiner war.

„Andererseits haben wir es endlich geschafft, etwas Zählbares zu holen. Allerdings müssen wir Dinge noch besser zu Ende spielen“, erklärt der Obenstroher Coach. Auf jeden Fall freut sich das Bunge-Team schon auf Lehmden. „Stimmung und Moral in der Truppe sind gut. Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Bunge. Das soll jetzt nach Möglichkeit auch Lehmden zu spüren bekommen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.