Friesland Die Vorfreude bei Spielern, Trainern und Fans ist groß: Mit der ersten Kreispokalrunde starten die Fußballer aus dem Friesland in die neue Spielzeit. Vorjahresfinalist Hooksiel steckt dabei noch mitten in der Saisonvorbereitung, in der Friesischen Wehde gibt es ein Gemeinde-Duell. Für die SG Dangastermoor/Obenstrohe III geht es derweil zu einem alten Bekannten im Pokalwettbewerb. Alle Begegnungen starten am Sonntag um 15 Uhr.

FC Nordsee Hooksiel - VfL Wilhelmshaven. Es ist noch mächtig Zeit, bis das erste Ligaspiel für den FC ansteht. Durch die Stadtfeste rund um Hooksiel ist die erste Kreisklassen-Begegnung erst für den 25. August terminiert, die Mannschaft vom neuen Trainer Gerd Kozlowski steckt noch mitten in der Vorbereitung. „Wir haben zwei Wochen später als alle anderen begonnen“, berichtet der Coach. Als Ausrede lässt er dies aber bereits im Vorfeld nicht gelten. „Ich erwarte zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Da der VfL sonst auf Kunstrasen spielt und wir unsere Heimspiele auf Naturrasen austragen, liegt die Favoritenrolle vielleicht minimal bei uns“, so Kozlowski. „Es wird auf jeden Fall eine erste Standortbestimmung“, sagt der Trainer des Vorjahresfinalisten.

SW Middelsfähr/Mariensiel - SG Dangastermoor/Obenstrohe III. So wie es für die SG Dangastermoor/Obenstrohe III in der vergangenen Saison losgegangen ist, startet auch die Pflichtspielsaison 2019/20. Wieder tritt die Spielgemeinschaft in ihrer ersten Runde bei SW Middelsfähr/Mariensiel an.

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Doch dass es für das Team aus der 1. Kreisklasse einen ähnlich deutlichen Erfolg wie beim 5:0 im Vorjahr gibt, glaubt Trainer Sven Nittka nicht. „Wir sollten erst einmal schauen, was sich bei ihnen personell getan hat. Der klare Favorit werden wir nicht sein“, so der SG-Coach, der für die Partie am Sonntag nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. „Der eine oder andere Spieler muss der Vorbereitung nun ihren Tribut zollen“, berichtet Nittka. „Wir sind aber auf einem guten Weg und werden eine spielstarke Mannschaft auf das Feld schicken.“

TV Gut Heil Neuenburg - FC FW Zetel. Ein Gemeinde-Derby gibt es in der Friesischen Wehde. Kreisligist FC Zetel geht dabei als Favorit in die Partie gegen die zwei Klassen tiefer spielenden Hausherren. „Es wird sicherlich nicht einfach werden. Es ist unser erstes Pflichtspiel, Neuenburg ist kämpferisch stark“, sagt Zetels Trainer Thomas Hasler. „Unser Anspruch muss es aber sein, dass Spiel zu gewinnen.“

Mit der Saisonvorbereitung ist der FC-Coach derweil zufrieden. „Trotz der Temperaturen waren wir in den Einheiten immer über 20 Leute. Alle ziehen prächtig mit“, berichtet Hasler, der gespannt auf die anstehende Saison blickt: „Wir sind gut gerüstet für das Pokalspiel.“

FC Ezidxan Wilhelmshaven - TuS Varel. Die Gastgeber sind in der vergangenen Saison in die 2. Kreisklasse aufgestiegen, eine Liga höher sind die Vareler zuhause. Coskun Izzetin, der neue Mann an der Seitenlinie, warnt dennoch davor, die Partie zu locker anzugehen: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze und Wilhelmshaven hat nach dem Aufstieg noch einmal einige gute neue Leute dazubekommen“, berichtet er. Viele Spieler und auch den gegnerischen Trainer kennt er. „Wir müssen aufpassen, aber es ist doch klar, dass wir das Spiel gewinnen wollen.“

Mit der Vorbereitung auf das Pokal-Duell ist Izzetin noch nicht ganz zufrieden. „Gerade in der Abwehr müssen wir noch weiter arbeiten“, sagt er. Sein Team musste auch vor dem Pokalspiel noch mächtig schwitzen: Montag, Mittwoch und Freitag waren Trainingseinheiten angesetzt – am Sonntag wartet nun der FC Ezidxan als Gegner.

SG Wangerland/Tettens - TuS Büppel. „Ich glaube das Spiel wird eine richtig enge Kiste“, sagt Timo Lüdtke, Trainer des TuS Büppel über die Partie des Tabellenvierten der letztjährigen 1. Kreisklasse beim Kreisliga-Absteiger Wangerland/Tettens. „Ich hoffe aber, dass wir das Spiel am Ende für uns entscheiden können.“ Die Chancen dazu, scheinen nicht allzu schlecht zu stehen. Denn: „Bei mir sind am Sonntag nicht alle Spieler an Deck“, vermeldet sein Gegenüber Rick van Rijn. Der Coach der SG wird personell improvisieren müssen, glaubt aber, dass sein Team das Zeug zum Weiterkommen hat. „Die Testspielergebnisse waren gut, die Mannschaft ist nach dem Abstieg zusammengeblieben“, sagt van Rijn.

Ähnlich sieht es in Büppel aus. Auch hier kann Trainer Timo Lüdtke auf eine eingespielte Einheit zurückgreifen, die in den Testspielen bereits zu überzeugen wusste. „Wir werden alles in dieses Pokalspiel reinwerfen und dann schauen, was möglich ist“, sagt Lüdtke.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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