Friesland Die Fußballfans erwarten mit großer Spannung den Start der neu ins Leben gerufenen Fusionsliga an diesem Wochenende. Obwohl die Fußballkreise Friesland, Ammerland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven erst im nächsten Jahr offiziell zu einem Großkreis fusionieren, starten insgesamt 16 Mannschaften bereits in dieser Spielzeit gemeinsam in der höchsten Liga des neuen Großkreises in spe. Der Meister und Vizemeister steigen in die Bezirksliga II auf. Vier Teams steigen ab und müssen den Gang in die Nord- und Süd-Staffeln der Fusionsklasse A antreten.

Der SV Gödens eröffnet bereits am Donnerstag (19.15 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim SV Ofenerdiek die Saison. Nichts mit dem Abstieg zu tun haben will der SV Gödens. Trainer Hans-Hermann Mindermann geht optimistisch in die Punktspielserie. „Wenn wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen, müssen wir uns steigern“, sagt Mindermann aber mit Blick auf den 2:0-Sieg im Achtelfinale des Kreispokals beim SV Astederfeld, bei dem er sich mehr Aggressivität und mehr Tempo von seinen Spielern gewünscht hätte.

Obwohl die Gödenser Verantwortlichen den Verlust von gleich acht Spielern nach der letzten Saison zahlenmäßig kompensieren konnten, wiegt der Abgang von Gerard Gräßner zum Bezirksligisten SV Wilhelmshaven schwer. „Er hat in der Vorsaison zehn Elfmeter herausgeholt und 21 Tore erzielt. Er ist nicht so leicht zu ersetzen. Wir arbeiten aber dran“, sagt Mindermann, der im Titelrennen keinen großen Favoriten ausmacht. Größte Chancen haben für ihn der VfL Bad Zwischenahn und SW Oldenburg: „Die Teams aus der alten Kreisliga III haben vom Spielerischen her mehr Qualität.“

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Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga II will sich der BV Bockhorn erst einmal stabilisieren. „Wir wollen uns konsolidieren und sicher in der Klasse bleiben. Zudem soll sich unser Team spielerisch verbessern und natürlich Spiele gewinnen“, sagt BVB- Co-Trainer Holger Schütz. In Steffen Lühr (Heidmühler FC), Saimen Semler, Wilko Eggers und Serdar Undav (alle FC Zetel) verlor der BVB gleich vier wichtige Spieler, die man mit drei Eigengewächsen aus der A-Jugend – Aldin Mujkic, Jannis Ukena, Valera Kozlov – und Richard Herke aus der Zweiten zu kompensieren versucht. „Unsere Vorbereitung war zufriedenstellend. Wo wir stehen, wissen wir nach vier, fünf Spielen“, so Schütz. Als Meisterschaftsfavoriten sieht er in einer sonst sehr ausgeglichenen Liga den TuS Lehmden. Im ersten Saisonspiel erwartet der BVB am Sonntag um 15 Uhr den TuS Büppel zum Friesland-Derby.

Klassenerhalt lautet das Saisonziel der Büppeler beim Abenteuer Fusionsliga. „Ich bin guter Dinge, dass das auch klappt“, sagt der neue TuS-Trainer Michael Ssadkoff, der Erfolgscoach Ralf Mrotzek ablöste. „Wir haben einen guten Kader und in den Vorbereitungsspielen ordentlich gespielt“, sagt Ssadkoff. Nach der 0:1-Pokalpleite beim FSV Jever (Fusionsklasse B) kam der TuS-Coach allerdings ins Grübeln. „Nach diesem Pokalspiel mache ich mir Sorgen, zumal spielerisch und läuferisch nichts klappte. Trotzdem gehe ich davon aus, dass der Klassenerhalt machbar ist“, so Ssadkoff, der TuS Eversten und TuS Wehnen am Ende der Spielzeit ganz oben in der Tabelle sieht.

Ebenfalls noch nicht in Form ist die SG Wangerland/Tettens, die sich bei der glatten 0:4-Niederlage in der ersten Runde des Kreispokals beim zwei Klassen tiefer spielenden FC Zetel gehörig blamierte. SG-Trainer Thorsten Rüger, der die Elf von Hans-Hermann Heinen übernahm, steht eine spannende Saison bevor. Drei Abgängen – Tobias Schmidt (TuS Eversten), Thorben Pietruschka und Tobias Weißflog (beide unbekannt) – stehen sechs Zugänge gegenüber. Eine Verstärkung in der Offensive ist mit Sicherheit Ingo Weiss sein, der von Ligakonkurrent 1. FC Nordenham wieder ins Wangerland wechselte. Zum Saisonauftakt erwartet das Rüger-Team mit TuS Eversten gleich einen der Titelkandidaten. Anpfiff auf dem Sportplatz an der Schulstraße ist an diesem Freitag um 19.15 Uhr.

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