Friesland In der Boßel-Landesliga der Frauen hat sich Schweinebrück mit dem 3:2-Erfolg in Spohle die inoffizielle Herbstmeisterschaft geholt.

Halsbek - Kreuzmoor-Bekhausen 0:1. Da war bis zum letzten Wurf für beide Seiten alles drin. Die Gäste, die bei der Wende mit drei Schoet geführt hatten, legten mit der Holzkugel nach 54 Wurf 1,048 vor. Halsbek lag mit der Gummikugel vorn, konnte aber keinen Schoet herausholen. Den Ammerländerinnen fehlten am Ende nur 46 Meter zum Remis.

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Reitland - Roggenmoor-Klauhörn 6:0. Die Holzgruppe der Gastgeberinnen kam anfangs nur schwer in Fahrt und lag schnell mit zwei Schoet hinten. Auf der Rücktour auf der Deichstraße kassierte Reitland die nächsten beiden Schoets, ehe in der Aufstellung gewechselt wurde. „Auf der Reitlander Straße und mit starkem Rückenwind klappte es dann mit dem Abbau der Schoets“, freute sich Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders. Zum Schluss hatten die Gäste, die als Schlusslicht überwintern, nur noch 60 Meter auf der Habenseite. Die Reitlander Gummi machte mit 6,045 alles klar. „Ein wichtiger Sieg“, betonte Sanders.

Westerscheps - Schweewarden 2:0. Im Kellerduell wurde es eng. Die Schepserinnen machten mit der Holz (2,029) alles klar. Die Gäste hatten nur ein kleines Erfolgserlebnis in der Gummi (9 m).

Spohle - Schweinebrück 2:3. In der Spitzenpartie war alles möglich. Die Gäste glänzten mit der Holzkugel. Nach der anfänglichen Führung für die Spohlerinnen baute Schweinebrück den Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Schoet aus. Im Ziel waren es dann noch 3,059. Die Gastgeber gingen mit der Gummikugel in Führung. Bei der Wende betrug der Vorsprung zwei Schoet. Die Rücktour war durchwachsen. Bis zur Autobahnbrücke lag die Führung bei den Schweinebrückerinnen. Zum Schluss konnten die Spohlerinnen noch einmal aufdrehen und 2,004 ins Ziel bringen. Am Ende fehlten Spohle aber 56 Meter zum Remis.

„Letztendlich war es ein toller, fairer Wettkampf mit viel Spaß und Sturm“, bilanzierte die Spohler Sprecherin Tomke Pieper. Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs sagte: „Das war der Kracher – ein richtig toller Wettkampf. Wir freuen uns über die Herbstmeisterschaft und sind gespannt, was die Rückrunde so bringt.“ Der Titelverteidiger liegt nun mit 12:2 Punkten vorn. Spohle (8:6) kämpft um den Finalrundenrang drei mit.

Mentzhausen - Schweinebrück II 9:0. Für den Liganeuling lief es bestens. Die Holzgruppe gewann mit 51 Wurf 2,062 und die Gummigruppe mit 49 Wurf 6,070. Dabei hatte sich die Gummi zunächst schwer getan und führte bei der Wende nur mit einigen Metern. Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Engberts und ihre Kolleginnen zeigten sich am Ende bestens gelaunt: „Wir sind Herbstmeister!“ Mentzhausen führt die Tabelle mit 13:1 Punkten vor Zetel/Osterende (12:2) an. Diese beiden Teams werden das Titelrennen unter sich ausmachen. Ob Mentzhausen der Durchmarsch gelingt, wird sich beim Rückkampf in Zetel-Osterende zeigen. Schweinebrücks Mannschaftsführerin Dorit Küper (7:7) zeigte sich mit dem dritten Rang zufrieden.

Zetel-Osterende - Grünenkamp 6:0. Das Friesland-Duell sah den Favoriten vorn. Es gewann die Holz (4,031) und die Gummi (2,055). Der Tabellenzweite Zetel-Osterende bleibt in Lauerstellung hinter Herbstmeister Mentzhausen. Grünenkamp (4:10 Punkte) kämpft um den Klassenerhalt.

Bredehorn - Sandelermöns 4:1. In diesem Kellerduell machten die Gastgeberinnen den Erfolg mit der Holz (4,025) klar. Bei den Gästen war die Gummi (1,012) erfolgreich. Sandelermöns (4:10) hat damit die Rote Laterne übernommen, während sich Bredehorn (6:8) etwas Luft im Abstiegskampf verschafft hat.

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