Friesland Bei den Straßenboßlern des Klootschießer- Landesverbandes Oldenburg (KLVO) standen am Sonntag die Nachholpartien des siebten Spieltages auf dem Programm. Wegen Schneeglätte waren eine Woche vor Weihnachten die meisten Partien abgesagt worden. So kam es jetzt erst zur Landesliga-Spitzenpartie zwischen Grabstede und Halsbek. Durch das Remis ist noch keine Vorentscheidung in der Meisterschaftsfrage gefallen.

  Landesliga

Grabstede - Halsbek 3:2 Remis. Im Gipfeltreffen hielt die Spannung bis zum letzten Wurf an. Die Gastgeber wiesen in drei Gruppen ein Plus auf. Es gewann die erste Holz mit 57 Wurf 106 Meter, die zweite Holz mit 53 Wurf 2,079 und die zweite Gummi mit 54 Wurf fünf Meter. Die Gäste retteten jedoch das Remis mit der ersten Gummi (52 Wurf/ 2,136). Zwar hatte Grabstede insgesamt 100 Meter mehr erzielt, doch reichte es nicht zu einem Schoet (150 m).

Durch das Unentschieden bleibt das Titelrennen offen. „Insgesamt waren wir nicht gut genug“, bedauerte Grabstedes Kapitän Christian Alberts: „Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden.“ Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes bilanzierte: „Es war ein harter Kampf. Die Leistungen waren bei diesem Nieselregen etwas schlechter. Wir sind aber nicht unzufrieden mit dem einen Punkt. Somit konnten wir Grabstede auf Distanz halten.“ Titelverteidiger Halsbek führt die Tabelle nun mit 13:3 Punkten vor Reitland (12:4) und Grabstede (11:5) an.

Kreuzmoor - Reitland 1:6. Bei der Wende hatten die Gastgeber auf ihrer neuen Heimstrecke mit dem 7:1-Vorsprung noch gute Erfolgsaussichten. Gegen Ende der Partie machte sich aber eine gewisse Nervosität bei einigen Kreuzmoorern breit. „Leider konnte keine Gruppe eine gute Rücktour werfen“, ärgerte sich Mannschaftsführer Matthias Gerken über die ausgelassene Chance. Letztlich siegte nur die zweite Gummi (53/1,017). Derweil drehte Reitland die Partie nervenstark mit der ersten (51/1,081) und zweiten Holz (51/2,052) sowie der ersten Gummi (53/2,112) und kletterte auf den zweiten Platz. Kreuzmoor bleibt als Sechster (6:10) im Tabellenkeller.

Spohle - Westerscheps 7:2. Das umkämpfte Ammerland-Derby war lange offen. Bei der Wende stand ein 3:3-Zwischenstand auf dem Papier. Die ohne fünf Stammwerfer angetretenen Gäste verloren letztlich mit der ersten Holz (58/-4,037) und zweiten Holz (57/-3,031). Die Erfolge mit der ersten Gummi (53/2,043) und zweiten Gummi (54/67 m) waren zu wenig. „Leider hat es nicht zum Punktgewinn gereicht“, bedauerte der Schepser Vereinsvorsitzende Axel Kasper. Seine Mannschaft bleibt als Aufsteiger Letzter (3:13) hinter den punktgleichen Bredehornern.

  Verbandsliga

Cleverns - Ruttel 9:0. Schon bei der Wende deutete sich der klare Erfolg der Gastgeber an. Der Favorit siegte mit der ersten (3,106) und zweiten Holz (1,065) sowie der ersten (1,129) und zweiten Gummi (2,069). Die junge Rutteler Truppe (4:12) bleibt in Abstiegsgefahr. Der Clevernser Spielführer Heiko Janssen sagte: „Auf der Rückrunde haben wir den Sack zugemacht. Die Gruppenergebnisse von 47 Wurf bis 54 Wurf müssen wir jedoch verbessern.“ Cleverns mischt mit 12:4 Punkten weiter oben mit, auch weil Tabellenführer Mentzhausen (13:3) die Spitzenpartie in Torsholt verlor.

Bezirksliga

Zetel/Osterende - Roggenmoor/Klauhörn 4:1. Die Hausherren sorgten für eine Überraschung. Die Zeteler setzten sich mit der ersten Holz (1,132), zweiten Holz (2,112) und ersten Gummi (14 m) durch. Die Gäste waren nur mit der zweiten Gummi (1,092) erfolgreich. Die Ammerländer rutschten durch die zweite Niederlage in Folge von der Spitze auf Rang drei (11:5) ab. Zetel/Osterende (6:10) verschaffte sich etwas Luft im Abstiegskampf.

Hollwege - Schweinebrück 0:6. Den Ton gab der Absteiger aus der Wehde, der mit 12:4 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz kletterte, an. Es gewann die erste Holz (1,064), zweite Holz (4,118) und erste Gummi (16 m). Für die Gastgeber reichte es nur zur Ergebniskosmetik durch die zweite Gummi (40 m).

  Bezirksklasse

Rosenberg - Haarenstroth 3:6. Die Gäste machten mit der ersten Holz (5,092) schon fast alles klar. Hinzu kamen noch 45 Meter von der ersten Gummi und 70 Meter von der zweiten Gummi. Die Hausherren hatten nur ein Plus mit der zweiten Holz (3,026). Durch die erneute Heimniederlage wird es für Schlusslicht Rosenberg (2:14) immer finsterer. Aus dieser Staffel steigen zwei Teams ab.

Waddewarden - Moorriem 11:7. Umkämpft war diese Spitzenpartie. Der Tabellenführer (12:4) siegte mit der ersten Holz (7,057), zweiten Holz (3,023) und zweiten Gummi (81 m). Bei den Gästen war an diesem Tag nur die erste Gummi (7,001) ein Lichtblick.

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