Friesland Keinen Sieger gab es im Gipfeltreffen der Boßel-Landesliga zwischen den Männern aus Halsbek und Cleverns. Beide Teams bleiben damit unbesiegt.

Halsbek - Grabstede 6:7 Remis. Im Spitzenduell wurde auf höchstem Niveau geworfen. Die Gastgeber verzeichneten ihr Plus in der zweiten Holzgruppe (46 Wurf/3,100) und ersten Gummigruppe (47/3,032). Die Gäste gaben den Ton in der ersten Holz (46/4,073) und zweiten Gummi (46/3,020) an. Die Entscheidung fiel erst mit dem letzten Wurf. Insgesamt lagen die Friesländer mit 111 Meter vorn. Ihnen fehlten somit nur 39 Meter zum Sieg.

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Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes war mit der Punkteteilung zufrieden: „Die Durchgänge waren in allen vier Gruppen super. Die erste Gummi und zweite Holz haben für uns das Unentschieden klargemacht.“

Grabstedes Christian Alberts bilanzierte zwiegespalten: „Das war ein super Wettkampf von beiden Mannschaften. Es wurde um jeden Meter gekämpft, jeder war hoch motiviert. So macht Boßeln Spaß. Am Ende war die Enttäuschung bei uns aber groß – dafür war es einfach zu knapp.“ Spitzenreiter bleibt Grabstede (9:1 Punkte), gefolgt von Halsbek (8:2).

Bredehorn - Spohle 0:6. Die Ammerländer lagen in allen Gruppen vorn – in der ersten (106 m) und zweiten Holz (58 m) sowie in der ersten (1,040) und zweiten Gummi (4,079). Dabei hatten die Gäste mit konstanten Würfen beeindruckt. Alle Gruppen benötigten 54 Würfe. Der Spohler Sprecher Kevin Hots war zufrieden: „Wir sind mit dem Vorhaben nach Bredehorn gefahren, den Wettkampf zu gewinnen. Wir haben uns auf einen engen Wettstreit eingestellt. Das ist er auch geworden. Bis zur Wende war das Duell ausgeglichen. Eine solide und mannschaftlich geschlossene Leistung hat uns zum Sieg gereicht.“

Kreuzmoor/Bekhausen - Reitland 10:2. In drei Gruppen hatten die Kreuzmoorer Vorteile: Die erste Holz siegte mit 50 Würfen (6,070), die erste Gummi mit 53 Würfen (4 Meter) und die zweite Gummi mit 49 Würfen (3,132). Zwar fehlten den Gastgebern einige Stammkräfte, aber diese wurden gut ersetzt. Die Gäste waren nur mit der zweiten Holz (53 Würfe/2,060) obenauf.

An der Wende hatten die Gastgeber nur knapp geführt. „Aber auf der Rücktour konnten wir uns alle noch etwas steigern und einen wichtigen Sieg einfahren“, sagte der Kreuzmoorer Kapitän Matthias Gerken: „Es war mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein Super-Ergebnis.“

Der Reitlander Mannschaftsführer Hauke Freese benannte die Probleme seines Teams: „Wir mussten in der Gummi personell einiges kompensieren. Trotzdem konnten wir mit 18 Leuten antreten. Auf der Rücktour lief es nicht wie erhofft. Alles in allem wäre auch hier mehr drin gewesen“, meinte er.

Schweewarden - Mentzhausen 17:2. Das Kellerduell wurde zu einer klaren Angelegenheit. Die Schweewarder waren mit der ersten Holz (58/2,079), zweiten Holz (55/ 3,115) und ersten Gummi (48/ 11,044) einfach besser. Die Gäste feierten mit der zweiten Gummi zumindest ein kleines Erfolgserlebnis (48/2,051).

Schon an der Wende hatte Schweewarden klar mit 7:2 geführt. Der Schweewarder Mannschaftsführer Stefan Freese sah aber durchaus auch Schwächen: „Die Hintour in den Holzgruppen war schlecht. Aber wir konnten das Ruder rumreißen. Es war ein entscheidender Wettkampf für den Klassenerhalt. Das waren zwei wichtige Punkte. Was will man mehr?“

Verbandsliga

Ruttel - Torsholt 1:6. In der Spitzenpartie trafen die beiden bis dahin punktgleichen Teams aufeinander. Die Ammerländer zeigten mehr Konstanz. Es gewann die erste Holz (1,113), zweite Holz (4,002) und knapper die zweite Gummi (90 m). Bei den Friesländern lag nur die erste Gummi (1,064) vorn. Torsholt führt nun die Tabelle mit 8:2 Punkten an, gefolgt von drei Verfolgern mit 6:4 Zählern – dazu zählt auch Ruttel.

Stapel - Wiefels 4:3 Remis. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe. Die Hausherren aus dem Kreisverband Ammerland legten mit der ersten Holz (4,033) vor. Das machten die Gäste mit der zweiten Holz (13 m), ersten Gummi (2,147) und zweiten Gummi (33 m) fast wett. Am Ende betrug Stapels Vorsprung von 140 Meter. Ärgerlich aus Sicht der Ammerländer: Somit fehlten gerade mal zehn Meter zum Sieg.

Cleverns - Neustadtgödens 9:1. Im Nachbarduell setzte sich der Ex-Landesligist sicher durch. Dazu bei trugen vor allem die beiden Holzgruppen (1. Holz: 47/4,129; 2. Holz: 51/4,012). Hinzu kamen bei 51 Wurf noch 70 Meter von der zweiten Gummi. Das Plus der Gäste in der ersten Gummi (49/1,090) war nur Ergebniskosmetik. Der Gödenser Mannschaftsführer Ron Arians bilanzierte: „Wir konnten in den Holzgruppen gegen einen starken Gegner nicht dagegenhalten. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir die letzten Kämpfe in diesem Jahr gewinnen, damit wir nicht noch komplett in den Abstiegskampf geraten.“

Waddewarden - Zetel/Osterende 6:6. Die Gastgeber waren erfolgreich mit der ersten Holz (1,074), zweiten Holz (2,040) und zweiten Gummi (2,049). Derweil langten die Gäste mit der ersten Gummi (6,112) zu. Insgesamt hatte der Tabellenzweite aus Zetel, der am vorherigen Spieltag den Spitzenreiter besiegt hatte, ein Plus von 99 Metern – zu wenig für einen doppelten Punktgewinn gegen Aufsteiger Waddewarden (3:7).

Hollwege - Schweinebrück 2:13. Nicht mithalten konnten die Gastgeber, die nur mit der ersten Gummi (2,059) im Plus lagen. Die Friesen dominierten mit der ersten Holz (3,098), zweiten Holz (6,039) und zweiten Gummi (4,002).

Altjührden/Obenstrohe - Grabstede II 7:5. Der Tabellenletzte hielt gut mit. Dafür sorgte die zweite Holz (4,075) und erste Gummi (1,028). Den Sieg für die Gastgeber machten aber die erste Holz (3,096) und zweite Gummi (4,040) gegen das weiterhin punktlose Schlusslicht perfekt.

Bezirksklasse

Bentstreek - Moorwarfen 0:7. Der Aufsteiger hatte nur einen kleinen Vorsprung von 37 Metern mit der zweiten Gummi vorzuweisen. Die Gäste siegten mit der ersten Holz (148 m), zweiten Holz (3,138) und ersten Gummi (2,096). Beide Teams liegen nun mit 6:4 Punkten in der Verfolgerrolle von Spitzenreiter Moorriem (8:2).

Halsbek II - Grünenkamp 5:6 Remis. Das war eng. Die Gastgeber holten Gruppensiege in der ersten Holz (1,140), zweiten Holz (3,040) und zweiten Gummi (62 m). Die Gäste schafften einen deutlichen Erfolg in der ersten Gummi (6,034). Somit hatte Aufsteiger Grünenkamp insgesamt ein Plus von 102 Metern – zu wenig für einen Sieg gegen das Schlusslicht.

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