Friesland Durch stürmische Böen ist der Nachholspieltag der Straßenboßler angesichts von zehn Absagen fast halbiert worden. Die ausgefallenen Partien sollen nun am 1. März nachgeholt werden.

In der Landesliga trumpften derweil die Schweewarder auf, die dank ihrer Heimstärke Titelverteidiger Halsbek einen Punkt abknöpften. Das wiederum war ganz im Sinne von Spitzenreiter Grabstede, der nun drei Minuspunkte weniger aufweist als die Halsbeker.

Landesliga

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Schweewarden - Halsbek 8:8. Die erste Holzgruppe der Gastgeber gewann mit 56 Würfen zwei Schoet und 43 Meter. Die zweite Holz holte mit 51 Würfen sechs Schoet und zwölf Meter heraus. Die Gäste schlugen mit der ersten (45/4,027) und zweiten Gummi (50/3,133) zurück. Schweewarden war zwar nur mit 16 Werfern angetreten, lag in der Endabrechnung aber mit 45 Metern vorne – kein Wunder, dass sich Kapitän Stefan Freese freute: „Ich habe es gewusst: Die Gummi muss halten, und die Holz muss holen.“ Er war überglücklich: „Wer hat denn mit diesem Remis gerechnet? Keiner glaube ich, selbst Halsbek nicht.“

Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes war ehrlich: „Wir haben uns mit den Holzgruppen schwer getan. Schweewarden hat einen guten Tag erwischt. Die Gummigruppen konnten das Ruder dann nicht mehr herumreißen.“

Spohle - Kreuzmoor/Bekhausen 5:0. Das Duell auf der Heimstrecke beider Teams war umkämpft. Aber in allen vier Gruppen hatte Spohle knapp die Nase vorne. Die erste Holz (53 Würfe) holte einen Schoet und 109 Meter heraus, die zweite Holz (50 Würfe) siegte mit einem Vorsprung von einem Schoet und 79 Metern. Auch die erste Gummi (51/27 Meter) und die zweite Gummi (48/1,115) der Spohler war die bessere Gruppe.

Spohles Sprecher Marcel Frerichs meinte: „Der Wettkampf war wichtig für uns. Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung.“ Im Kampf um den FKV-Finalplatz hat Spohle fünf Punkte Vorsprung vor Kreuzmoor. Kreuzmoors Mannschaftsführer Matthias Gerken bilanzierte: „Bis zur Wende konnten wir noch gut mithalten. Es sah nach einem Unentschieden aus. Auf der Rücktour war Spohle dann den einen Ticken besser.“

Verbandsliga

Portsloge - Wiefels 4:5. Im Kellerduell sollte es nach drei Siegen in Folge für die Ammerländer diesmal nicht reichen. Die Gastgeber gewannen mit der zweiten Holz (3,122) und ersten Gummi (79 Meter). Die Friesländer waren im Plus mit der ersten Holz (1,025) und zweiten Gummi (4,079). Portsloge fehlten somit 54 Meter zum Remis.

Leuchtenburg - Waddewarden 12:1. Der Tabellenzweite (14:8) ließ nichts anbrennen. Zum Erfolg trug die erste Holz (4,102), zweite Holz (4,090) und erste Gummi (2,127) bei. Die Gäste hatten nur ihr Erfolgserlebnis mit der zweiten Gummi (1,005).

Hollwege - Altjührden/Obenstrohe 3:5. Die Abstiegsgefahr beim Vorletzten ist noch nicht gebannt. Die Gastgeber konnten nur mit der ersten Holz (3,072) vorlegen. Den Sieg holten die Gäste mit der zweiten Holz (4,058), ersten Gummi (38 Meter) und zweiten Gummi (1,001) heraus. Den Friesländern fehlt noch ein einziger Zähler zum erhofften endgültigen Klassenerhalt.

Bezirksklasse

Waddens - Grünenkamp 3:2. Ein ganz wichtiger Sieg für die Butjenter: Den Vorsprung holten die erste Holz (32 Meter), zweite Holz (1,072) und erste Gummi (1,147) heraus. Die Aufholjagd der Gäste mit der zweiten Gummi (2,029) verpuffte. Es fehlten 73 Meter zum Unentschieden.

Der Waddenser Boßelwart Holger Bruns war erleichtert: „Das war knapp. Grünenkamp kam sehr gut zurecht.“ Schon an der Wende hatten die Gastgeber knapp geführt. „Mit Windunterstützung und etwas Glück haben sich die Kugeln lange in der Rille gehalten“, erklärte Bruns: „Das waren ganz wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.“

Bentstreek - Vielstedt/Hude 3:4. Das Team aus dem Kreisverband Ammerland bleibt mit dem knappen Erfolg Spitzenreiter. Das machte Vielstedt/Hude mit der zweiten Holz (4,087) klar und wies für den Sieg insgesamt einen Vorsprung von 32 Metern auf. Die abstiegsgefährdeten Bentstreeker gewannen mit der ersten Holz (30 Meter), ersten Gummi (2,076) und zweiten Gummi (99 Meter) – doch es reichte nicht.

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