Friesland Die Landesliga-Boßler aus Grabstede haben sich die inoffizielle Herbstmeisterschaft gesichert. Am siebten Spieltag hatten alle Aktiven indes mit kräftigem Gegenwind in Sturmstärke zu kämpfen.

Landesliga

Spohle - Mentzhausen 7:2. Der Aufsteiger bewegte sich lange auf Augenhöhe mit Spohle. Aber erneut sprang nichts Zählbares heraus. In allen Gruppen ging es spannend zu. An der Wende führte Mentzhausen sogar 2:1. Das Plus holten die Gastgeber mit der ersten Holzgruppe (50 Wurf/3 Schoet und 86 Meter), zweiten Holz (55/1,102) und zweiten Gummi (51/2,025) heraus. Die Gäste feierten einen kleinen Erfolg in der ersten Gummi (48/2,073).

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Der Spohler Sprecher Kevin Hots meinte: „Der Sieg wurde mit einer soliden Leistung erreicht. Auf der Rücktour haben sich alle Gruppen gesteigert und den Erfolg eingefahren.“ Der Mentzhauser Mannschaftsführer Ludger Ruch war enttäuscht: „Bis zur Wende sah es nach einer Punkteteilung aus.“ Auf der Rücktour hätten sich die Spohler gesteigert.

Bredehorn - Schweewarden 8:4. Im Kellerduell ging es eng zu. Die Gäste traten nur mit 16 Sportlern an. Jeweils zwei Gruppen auf beiden Seiten feierten ein Erfolgserlebnis. An der Wende stand es 3:1 für die Gastgeber. Die Brehorner gewannen mit der ersten Holz (56/1,014) und zweiten Gummi (53/6,149). Die Gäste hatten mit der zweiten Holz (58/3,046) und ersten Gummi (57/1,001) die Nase vorn. „Wir haben ganz wichtige Punkte geholt“, freute sich der Bredehorner Mannschaftsführer Simon Quathamer: „Unsere Leistung war aber nicht gut. Umso mehr haben wir uns über den Sieg gefreut.“

Schweewardens Spielführer Stefan Freese ärgerte sich über die schlechten Durchgangsergebnisse seiner Gruppen: „Auf unsere zweite Gummi kam es an. Leider wurde sie nicht besser und lag teilweise schon mit acht Schoet zurück. Sonst wäre definitiv ein Sieg drin gewesen.“

Halsbek - Kreuzmoor/Bekhausen 5:5. Zur Wende hatte sich die Überraschung schon angedeutet. Es ging mit einem Unentschieden auf die Rücktour. Kreuzmoors erste Holz hatte mit 49 Würfen fünf Schoet und 133 Meter herausgeholt. Aber die Ammerländer starteten eine Aufholjagd mit der zweiten Holz (49/1,120), ersten Gummi (50/137 m) und zweiten Gummi (47/ 2,057) und holten noch einen Punkt. Die Gäste verzeichneten ein Plus von 119 Metern. Dem Tabellenvierten aus der Wesermarsch (7:7 Punkte) hatten nur 31 Meter zum Sieg gefehlt.

Der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes meinte: „Wir wollten uns mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden und einen Punkt hinter Grabstede bleiben. Aber leider hatte eine Gruppe einen gebrauchten Tag und verlor deutlich.“

Reitland - Grabstede 0:9. Die Friesländer setzten sich mit einer konstanten Mannschaftsleistung durch. Sie gewannen mit ersten (48/2,015) und zweiten Holz (49/1,041) sowie der ersten (45/5,053) und zweiten Gummi (45/132 m). Der Reitlander Mannschaftsführer Hauke Freese machte Kaderprobleme für die Niederlage verantwortlich: „Das Personalkarussell musste mehrmals gedreht werden. Wir haben damit gerechnet, dass wir nur mit einem hervorragenden Wettkampf dagegenhalten konnten. Das gelang nur bedingt.“

An der der Wende betrug der Rückstand schon sechs Schoet. Freese: „Insgesamt bin ich mit dem anwesenden Personal zufrieden. Die jungen Männer, die teils erstmals zum Einsatz gekommen sind, konnten mit einer soliden Leistung auf sich aufmerksam machen.“ Grabstedes Kapitän Christian Alberts bilanzierte zufrieden: „Mit einem super Zusammenhalt haben wir auch in Reitland bestehen können. Großes Lob an jeden Einzelnen aus der Mannschaft.“

Verbandsliga

Ruttel - Westerscheps 11:16. Ein schoetreiches Duell, das lange auf Messers Schneide stand. Die Friesländer waren mit der ersten Holz (54/4,058) und ersten Gummi (54/6,132) gut dabei. Die Schepser langten mit der zweiten Holz (53/4,105) und vor allem mit der zweiten Gummi (50/12,012) zu. Der Rutteler Mannschaftsführer Markus Heyne erklärte: „In den Erstgruppen lief alles nach Plan. Jedoch fielen in den anderen beiden Gruppen die Niederlagen deutlich zu hoch aus. Der Ausfall von zwei Werfern hat die zweite Gummi sehr getroffen.“

Neustadtgödens - Wiefels 12:0. Der Heimvorteil gegen den Aufsteiger wurde gut genutzt. Es gewann die erste Holz (48/9,020) deutlich, sowie die zweite Holz (47/50 m), erste Gummi (44/2,058) und zweite Gummi (45/1,001). „Wir haben eine deutlichen Sieg eingefahren“, freute sich Ron Arians, Spielführer von Neustadtgödens: „Jetzt können wir den Rest der Saison befreit aufwerfen und gucken, wo die Reise hingeht.“

Stapel - Cleverns 6:1. Die Gastgeber machten den Sieg mit der ersten Holz (3,045), ersten Gummi (2 m) und zweiten Gummi (3,041) klar. Die Gäste waren nur mit der zweiten Holz (1,137) erfolgreich. „In Stapel ist es immer schwer für uns, dementsprechend waren wir gewarnt. Unsere Unterstützung aus der Zweiten hat einen guten Job gemacht, aber trotzdem reichte es nicht“, bedauerte der Clevernser Mannschaftsführer Heiko Janssen.

Zetel/Osterende - Grabstede II 5:2. Der Tabellenletzte (0:14) hielt gut mit, aber es reichte erneut nicht zum Punktgewinn. Immerhin legte die Grabsteder Reserve mit der ersten Holz (60 m) und zweiten Holz (2,031) vor. Für den Zweitplatzierten Zetel/Osterende (9:5) holten die erste (4,005) und zweite Gummi (1,081) den Sieg heraus.

Leuchtenburg - Schweinebrück 3:10. Der Verbandsliga-Absteiger musste sich geschlagen geben. Die Ammerländer waren mit der ersten Holz (20 m) und zweiten Gummi (3,001) vorn. Doch dominierten die Friesländer mit der zweiten Holz (8,119) und ersten Gummi (2,030).

Altjührden/Obenstrohe - Waddewarden 1:10. Der Aufsteiger machte Boden für den Klassenerhalt gut. Dafür sorgte die zweite Holz (7,008), erste Gummi (69 m) und zweite Gummi (2,087). Die Gastgeber waren nur mit der ersten Holz (1,010) erfolgreich.

Bezirksklasse

Moorwarfen - Waddens 9:1. Für die Butjenter sollte es beim neuen Spitzenreiter (10:4 Punkte) nicht reichen. Waddens lag nur mit der ersten Gummi vorn (1,030). Die Hausherren waren besser mit der ersten Holz (95 m), zweiten Holz (4,128) und zweiten Gummi (3,094).

Bentstreek - Haarenstroth 5:5. Insgesamt wiesen die Gastgeber in diesem extrem ausgeglichenen Duell einen Mini-Vorsprung von zehn Metern auf. Die Gastgeber siegten mit der zweiten Holz (7 m) und ersten Gummi (5,114). Der Vorletzte lag mit der ersten Holz (2,057) und zweiten Gummi (3,054) vorn.

Vielstedt/Hude - Grünenkamp 13:0. Der Aufsteiger war chancenlos. Immerhin gewannen die Friesländer mit der ersten Holz (125 m). Die Gastgeber machten mit der zweiten Holz (6,143), ersten Gummi (2,091) und zweiten Gummi (3,096) aber alles klar.

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