Friesland Zum Auftakt der Boßelsaison, hatten die Mannschaften mit Dauerregen zu kämpfen. Durch die Wasserpfützen war der Heimvorteil oft aufgebraucht. Im Friesland-Duell der Landesliga hatte Grabstede in Bredehorn die Nase vorn.

Landesliga

Bredehorn - Grabstede 2:8. Für beide Mannschaften war die Strecke quasi ein Heimspiel, da sie ein Großteil des Weges auf der identischen Strecke werfen. Auch im Vorjahr waren die Teams im Auftaktwerfen aufeinandergetroffen und hatten Remis gespielt. In diesem Jahr behielt Grabstede die Oberhand. Mit der ersten Holz lief es für die Gastgeber mit über zwei Schoet Vorsprung noch gut. Grabstede machte mit der zweiten Holz (56 Wurf/1 Schoet, 133 Meter), sowie der ersten und zweiten Gummi (54 Wurf/1 Schoet, 102 Meter und 49 Wurf/4 Schoet, 147 Meter) aber alles klar. „Leider hat es für uns im Derby nicht zu einem Sieg gereicht“, ärgerte sich Bredehorns Kapitän Simon Quathamer.

Schweewarden - Kreuzmoor 16:0. Die Schneewader Heimstärke entlang der Deichstrecke ist hinreichend bekannt. Das bekamen auch die Kreuzmoorer zu spüren. An der Wende (7:0) sah es für die Gastgeber schon gut aus, am Ende gewannen sie deutlich. In der ersten Gummi hatten sie insgesamt neun Schoet und 51 Meter Vorsprung. „Klarer Sieg und Tabellenführer – was will man mehr“, jubelte Schneewardens Mannschaftsführer Stefan Freese.

Spohle - Halsbek 2:3. Remis spielten die beiden Ammerländer Teams. Die Hausherren gewannen in der ersten Holz, die Gäste waren in den drei anderen Gruppen erfolgreich. Am Ende hatte der Meister einen Vorsprung von 128 Meter, zum Sieg fehlten am Ende nur 22 Meter.

Mentzhausen - Reitland 3:5. Aufsteiger Mentzhausen hielt gut dagegen, bis zur Wende lief alles ausgeglichen. Am Ende hatten die Gäste aber einen Vorsprung von einem Schoet und 97 Metern und sicherten sich den knappen Sieg.

Verbandsliga

Ruttel - Wiefels 2:0. „Das waren die ersten Punkte gegen den Abstieg“, resümierte Ruttels Mannschaftsführer Markus Heyne nach der Partie. Sein Team trat ohne fünf Stammwerfer an und legte mit der ersten Holz (52 Wurf/120 Meter) und der zweiten Gummi (55 Wurf/1,072) vor. Der Aufsteiger hielt mit der zweiten Holz (55 Wurf/126 Meter) und der ersten Gummi (56 Wurf/19 Meter) dagegen. In der Addition hatte Ruttel einen Vorsprung von einem Schoet und 47 Metern.

Neustadtgödens - Portsloge 21:0. Die Friesländer ließen dem Gast nicht den Hauch einer Chance und langten besonders in der ersten Gummi (6 Schoet, 80 Meter), ersten Holz (5 Schoet, 139 Meter) und zweiten Holz (5 Schoet, 34 Meter) zu. „Das war eine solide Leistung“, fand Mannschaftsführer Ron Arians, trat aber auf die Euphoriebremse: „Das war der erste wichtige Sieg im Abstiegskampf.“

Westerscheps - Cleverns 13:2. Der Absteiger gab gleich kräftig den Ton an, Cleverns war nur in der zweiten Holz (52 Wurf/2 Schoet, 60 Meter) erfolgreich.

Roggenmoor/Klauhörn - Grabstede II 23:0. Die Friesländer kamen beim Vizemeister der Vorsaison mächtig unter die Räder. In der ersten Gummi betrug der Rückstand über 13 Schoet.

Leuchtenburg - Altjührden/Obenstrohe 10:0. Nur in der zweiten Gummi konnte sich Altjührden/Obenstrohe (38 Meter) knapp durchsetzen, ansonsten bestimmten die Gastgeber die Partie.

Hollwege - Waddewarden 19:0. Der Aufsteiger hatte in Hollwege nicht den Hauch einer Chance. Alle vier Gruppen gingen verloren, einzig in der ersten Gummi war es eng (10 Meter Rückstand).

Schweinebrück - Zetel/Osterende 5:7. Das Nachbarduell verlief spannend. Die Hausherren holten fünf Schoet und 57 Meter mit der ersten Holz heraus. Die Gäste setzten sich dagegen deutlich in der zweiten Holz (6 Schoet, 90 Meter) sowie knapp in der ersten (96 Meter) und zweiten Gummi (53 Meter) durch.

Bezirksklasse

Moorwarfen - Halsbek II 14:3. Die Gastgeber behaupteten sich gegen den Absteiger. Einzig die zweite Holz ging verloren, in den beiden Gummigruppen gab es dagegen deutliche Siege (6 Schoet, 50 Meter und 6 Schoet, 44 Meter).

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