Friesland Der 12. Januar 2020 geht in die Vereinsgeschichte der Straßenboßler aus Schweewarden ein. Haben sie doch ihre schwarze Serie beendet und ihren ersten Auswärtssieg in der Landesliga seit sieben Jahren eingefahren – ausgerechnet gegen den Wesermarsch-Rivalen Kreuzmoor. Letztmals hatten die Schweewarder am 13. Januar 2013 in der Fremde gewonnen – in Kreuzmoor.

Landesliga

Kreuzmoor - Schweewarden 0:2. Das hatten sich die Gastgeber sicherlich anders vorgestellt. In den Erstgruppen wiesen sie immerhin jeweils ein Plus auf: Die erste Holz gewann mit 56 Würfen 99 Meter, die erste Gummi mit 50 Würfen vier Schoet und 20 Meter. Die Gäste machten mit den Zweitgruppen aber alles klar. Die zweite Holz gewann mit 59 Würfen vier Schoet und 72 Meter, die zweite Gummi mit 54 Würfen sechs Schoet und acht Meter.

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Kreuzmoors Kapitän Matthias Gerken war bedient. „Das war nicht gut. Wir hatten uns eigentlich einiges für den Wettkampf vorgenommen, aber in den Holzgruppen konnten wir von Anfang an keine guten Leistungen zeigen“, meinte er. Sein Gegenüber Stefan Freese freute sich nach dem wichtigen Sieg im Abstiegskampf: „Wir kennen die Strecke ja schon sehr gut und boßeln auch gern dort.“

Reitland - Mentzhausen 23:0. Klatsche für den Aufsteiger im Kellerduell:  Die erste Holz der Gastgeber gewann mit sechs Schoet und 55 Metern, die zweite Holz mit fünf Schoet und 66 Metern. Auch die Gummigruppen ließen nichts anbrennen. Die erste Gummi holte sechs Schoet und 66 Meter heraus, die zweite Gummi fünf Schoet und neun Meter.

Der Reitlander Mannschaftsführer Hauke Freese blickte dennoch kritisch auf das Wochenende zurück. „Leider hatten wir im Vorfeld wieder starke personelle Probleme.“

Halsbek - Spohle 9:1. In der Spitzenpartie nutzte der Titelverteidiger den Heimvorteil. Die Halsbeker siegten mit der ersten Holz (51 Würfe/4,034) und ersten Gummi (52/5,099). Die Gäste konnten nur Ergebniskosmetik betreiben (2. Holz: 55/3 Meter; 2. Gummi: 54/1,044).

Grabstede - Bredehorn 14:0. Beide Teams werfen auf fast derselben Heimstrecke. Der Spitzenreiter gab dennoch klar den Ton an. Er gewann mit der ersten (50/ 4,043) und zweiten Holzgruppe (43/8,043) sowie der ersten (52/1,045) und zweiten Gummigruppe (56/1,003).

Bredehorn (6:10) bleibt Vorletzter, spürt aber mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Tabellenletzten Mentzhausen keine Abstiegsgefahr. Bredehorns Mannschaftsführer Simon Quathamer war ehrlich: „Es war nichts zu holen. Grabstede hat eine gute Leistung abgerufen und absolut verdient gewonnen. Unsere Würfe waren nicht gut. Im Derby so eine Klatsche zu kassieren, ist enttäuschend.“

Grabstedes Kapitän Christian Alberts bewertete den Derbysieg relativ emotionslos: „Trotz des schlechten Wetters wurde bei uns eine gute Leistung abgerufen.“

Verbandsliga

Wiefels - Ruttel 3:6. Zur Wende war es mit dem Schoet-Stand von 5:5 noch ausgeglichen. Der Vorletzte siegte am Ende nur mit der ersten Holz (3,104). Ruttel machte mit der zweiten Holz (2,135), ersten Gummi (1,097) und zweiten Gummi (1,088) alles klar. „Wir mussten kurzfristig drei Ausfälle kompensieren“, bedauerte Ruttels Spielführer Marcus Heyne: „ In der ersten Gummi mussten wir aufgrund der Ausfälle umstellen und gaben mit Oliver Koch einen Leistungsträger an die zweite Holz ab. Ihn ersetzte der B Jugendliche Torben Heyne, der seine Aufgabe sehr gut gemeistert hat. Wir können nun beruhigt in die Rückrunde schauen.“

Portsloge - Neustadtgödens 6:1. Mit den ersten Punkten sorgte das Schlusslicht für eine Überraschung – dank der Erfolge der ersten Holz (56 Wurf/2,137) und zweiten Holz (49/3,103). Die Friesländer hatten nur einen kleinen Vorsprung in der ersten (55/116 m) und zweiten Gummi (57/81 m). Ron Arians, Mannschaftsführer von Neustadtgödens, sagte: „Wir mussten zwei Absagen hinnehmen – und das können wir bei unserer Personalsituation nicht auffangen.“

Cleverns - Westerscheps 0:22. Die Friesländer kassierten die höchste Heimniederlage ihrer Vereinsgeschichte. Der Tabellenzweite aus Westerscheps langte mit der ersten Holz (55/2,035), zweiten Holz (54/3,118), zweiten Gummi (51/2,067) und vor allem der ersten Gummi (49/14,030) kräftig zu. „Das war ein Tag zum Vergessen“, ärgerte sich der Clevernser Mannschaftsführer Heiko Janssen: „Unsere Leistungen waren noch schlechter als das Wetter – ein doppelt gebrauchter Tag. Wir haben es Scheps zu leicht gemacht. Leider mussten wir auch noch zwei weitere Verletzungen hinnehmen und konnten nur einmal wechseln.“ Beide Mannschaften hatten gerade einmal 17 von 21 Werfern am Start.

Waddewarden - Hollwege 11:0. Die Gastgeber war mit der ersten (1,055) und zweiten Holz (2,087) sowie der ersten (3,005) und zweiten Gummi (4,057) erfolgreich.

Grabstede II - Roggenmoor/Klauhörn 2:18. Das Schlusslicht war gegen den Spitzenreiter chancenlos. Die Grabsteder Reserve war nur mit der ersten Holz im Plus (2,031). Dem gegenüber standen die Erfolge der Gäste mit der zweiten Holz (1,124), ersten Gummi (10,021) und zweiten Gummi (6,051).

Zetel/Osterende - Schweinebrück 4:3 Remis. Das Friesland-Duell stand auf Messers Schneide. Die Gastgeber holten mit der zweiten Holz (31 m) und ersten Gummi (4,029) den Vorsprung heraus. Die Gäste hielten aber mit der ersten Holz (1,020) und zweiten Gummi (2,101) dagegen. Zetel/Osterende fehlten bei einem Vorsprung von 89 Meter somit 61 Meter zum Sieg.

Altjührden/Obenstrohe - Leuchtenburg 0:9. In allen Gruppen setzte sich der Tabellenzweite aus Leuchtenburg durch. Erfolgreich waren die Gäste mit der ersten (3 m) und zweiten Holz (4,029) sowie der ersten (1,023) und zweiten Gummi (4,073).

Bezirksklasse

Halsbek II - Moorwarfen 9:9. Die Ammerländer gaben mit der ersten (5,066) und zweiten Holz (3,101) den Ton an. Die Gäste holten mit der ersten (58 m) und zweiten Gummi (9,058) kräftig auf. Am Ende fehlten den Friesländern nur 51 Meter zum Sieg.

Grünenkamp - Bentstreek 1:0. Das Duell verlief auf Augenhöhe. Auf der Hintour lief es bei den Gastgebern nicht rund. An der Wende lag Bentstreek klar in Führung. Alle Gruppen drehten auf der Rücktour aber auf und konnten Rückstände aufholen. Am Ende brachten drei Grünenkamper Gruppen einige Meter Vorsprung ins Ziel – die erste Holz (118 m), zweite Holz (48 m) und zweite Gummi (11 m). Die erste Gummi musste sich mit einem Meter geschlagen geben. „Wir freuen uns über die Punkte. Damit habe ich an der Wende nicht gerechnet“, gab Heiko Kuhlmann zu. Grünenkamp reichte ein Plus von gerade mal 26 Metern für den doppelten Punktgewinn.

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