Nordwestbahn streicht zahlreiche Fahrten am Abend
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Nordwestbahn streicht zahlreiche Fahrten am Abend

Friesland Nach dem neunten Spieltag der Straßenboßler hat sich der Abstiegskampf in der Landesliga zugespitzt, während die drei führenden Teams klar auf Kurs Richtung FKV-Finale liegen. In der Verbandsliga bleibt es indes in der Auf- und Abstiegsfrage richtig spannend.

  Landesliga

Grabstede - Reitland 17:3. Das Spitzenduell verlief einseitig. An der Wende stand es schon 9:1 für die Gastgeber. „Dass wir absoluter Außenseiter sein würden, wussten wir vorher“, sagte Reitlands Mannschaftsführer Hauke Freese: „Aber gegen Grabsteder in dieser Form hätten wir selbst dann nicht gewonnen, wenn es richtig top für uns gelaufen wäre.“

Die erste Holzgruppe der Friesen gewann mit 53 Würfen sieben Schoet und 119 Meter, die zweite Holz holte mit 41 Würfen fünf Schoet und einen Meter heraus, während die erste Gummi mit 50 Würfen vier Schoet und 100 Metern gewann. Der Erfolg der zweiten Gummi der Gäste mit 54 Würfen (3,058) war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Grabstede ist mit 13:5 Punkten ärgster Verfolger von Halsbek (15:3). Reitland (12:6) ist Dritter. „Super Wetter, super Leistung, super Ergebnis“, brachte Grabstedes Spielführer Christian Alberts die Stimmungslage seines Teams auf den Punkt.

Halsbek - Schweewarden 13:4. Der Favorit setzte sich erwartungsgemäß durch. Danach hatte es aber lange nicht ausgesehen. An der Wende führten die Gäste sogar mit 4:2. Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes lobte die Schweewarder: „Sie haben frei aufgeworfen und uns besonders auf der Hintour gefordert. Aber an der Wende kam unser Halsbek-Express ins Rollen. Beide Gummi-Gruppen waren sehr stark unterwegs.“ Schweewardens Mannschaftsführer Stefan Freese ärgerte sich über eine vergebene Chance und bedauerte den Leistungseinbruch der zweiten Holz und ersten Gummi: „Alle Bemühungen, wieder ranzukommen, blieben ohne Erfolg.“

Die Gäste überzeugten mit der ersten Holz und gewannen mit 48 Würfen vier Schoet und 61 Meter. Halsbek war mit der zweiten Holz (53 Würfe/2,136), ersten Gummi (44/ 5,034) und zweiten Gummi (45/4,148) erfolgreich.

Westerscheps - Kreuzmoor 4:3. Die Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Auf den ersten 1500 Metern profitierten beide dabei vom Kanten-Glück. An der Wende führten die Gäste noch mit 2:1. Am Ende waren sie mit der ersten Holz (47/2,142) und zweiten Holz (51/62 m) das bessere Team. Aber letztlich machten die Gummigruppen den Unterschied: Die erste Gummi der Westerschepser holte mit 50 Würfen einen Schoet und 57 Meter heraus, die zweite Gummi siegte mit 46 Würfen (3,032). Zum Remis fehlten Kreuzmoor am Ende lediglich 37 Meter. „Seit langem hatten wir erstmals wieder 20 Werfer am Start. So konnten wir schon auf der Hintour wechseln“, erläuterte der Schepser Vereinsvorsitzende Axel Kasper und ergänzte mit Blick auf den noch spannender gewordenen Abstiegskampf: „Jetzt heißt es, beim nächsten Wettkampf in Reitland nochmals diese Leistung abzurufen und zu verbessern.“

Spohle - Bredehorn 0:4. Die Friesen setzen ein Zeichen im Abstiegskampf. Die Spohler waren nur mit der ersten Gummi erfolgreich (41/10 m). Die Gäste holten den Gesamtvorsprung mit der ersten Holz (49/2,096), zweiten Holz (49/33 m) und zweiten Gummi (45/1,122) heraus. Bredehorns Kapitän Simon Quathamer war gut gelaunt: „Mit einer guten Leistung haben wir zwei Punkte gegen den Abstieg eingefahren.“ Die beiden ersten Grummigruppen hätten Spitzenleistungen gebracht. Spohle (8:10) führt das Mittelfeld an. Bredehorn ist Vorletzter (5:13).

  Verbandsliga

Mentzhausen - Neustadtgödens 6:2. Die Partie war lange offen. Die Gastgeber holten die nötigen Schoet mit der ersten Holz (46 m), zweiten Holz (2,141) und zweiten Gummi (3,076). Die Friesen hatten nur mit der ersten Gummi (2,045) die Nase vorn. Die Mentzhauser (15:3) verteidigten ihren Platz an der Tabellenspitze. Neustadtgödens hat 9:9 Punkte.

Ruttel - Stapel 0:11. Die Gäste gaben mit der ersten. Holz (5,099) und zweiten Holz (5,144) klar den Ton an. Die Meter-Erfolge der Hausherren mit der ersten Gummi (10 m) und zweiten Gummi (7 m) fielen nicht ins Gewicht. Ruttel (4:14) bleibt im Tabellenkeller. Stapel (12:6) ist oben dran.

Cleverns - Portsloge 19:0. Der Aufsteiger kam unter die Räder. „Wir kamen besser als letzte Woche vom Start weg“, sagte Cleverns Mannschaftsführer Heiko Janßen: „Es war es ein guter Wettkampf, dessen Ausgang zu unseren Gunsten nie gefährdet war.“ Der Tabellenzweite (14:4) gewann mit der ersten Holz (48/ 5,058), zweiten Holz (50/134 m), ersten Gummi (45/6,000) und insbesondere der zweiten Gummi, die mit 42 Wurf einen Vorsprung von 6,127 herausholte. Portsloge (2:16) ist in großer Abstiegsgefahr.

Bezirksliga

Wiefels - Roggenmoor/Klauhörn 7:6 Remis. Die Ammerländer schwächeln im neuen Jahr mit nunmehr 1:5 Zählern. Die Gastgeber gewannen mit der ersten Holz (4,135) und zweiten Gummi (2,052). Roggenmoor/Klauhörn hielt mit der zweiten Holz (1,101) und ersten Gummi (5,003) dagegen. So wies Spitzenreiter Wiefels (15:3) insgesamt ein Plus von 83 Metern auf – damit fehlten nur 67 Meter zum doppelten Punktgewinn. Roggenmoor/Klauhörn (12:6) weist nun drei Zähler Rückstand auf die Friesländer auf.

Zetel/Osterende - Schweinebrück 5:3. Im Nachbarschaftsduell sorgten die Zeteler für eine Überraschung. Den Erfolg fuhren die erste Holz (4,052) und zweite Holz (1,065) ein. Das holten die Gäste mit der ersten Gummi (2,090) und zweiten Gummi (126 m) nicht mehr auf. Zetel/Osterende (8:10) machte Boden gut im Abstiegskampf. Schweinebrück (12:6) rangiert nun drei Punkte hinter dem Tabellenführer.

Grabstede II - Altjührden/Obenstrohe 2:3 Remis. Spannung bis zum Schluss: Die Gastgeber waren mit der ersten Holz (2,038) und ersten Gummi (80 m) erfolgreich. Die Gäste lagen mit der zweiten Holz (38 m) und zweiten Gummi (3,042) vorn und hatten insgesamt einen Vorsprung von 112 Metern. Somit fehlten ihnen nur 38 Meter zum Sieg. Trotz des überraschenden Punktgewinns hält Grabstede II (4:14) weiter die rote Laterne, weil Mitkonkurrent Halsbek II gewann.

  Bezirksklasse

Moorwarfen - Waddewarden 3:3. Die Hausherren waren mit der ersten Holz (3,017) erfolgreich. Der Spitzenreiter (13:5) holte mit der zweiten Holz (5 m), ersten Gummi (2,020) und zweiten Gummi (1,015) auf. Die Gäste wiesen insgesamt einen Vorsprung von 23 Metern auf – zu wenig für einen doppelten Punktgewinn. Für Moorwarfen (8:10) bedeutete das Unentschieden einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

Vielstedt/Hude - Rosenberg 11:0. Der klar favorisierte Tabellenzweite (12:6) ließ auf seiner Heimstrecke nichts liegen. Es gewannen alle Gruppen: die erste Holz (2,043), zweite Holz (6,089), erste Gummi (1,081) und zweite Gummi (1,035). Für Rosenberg (2:16) beträgt der Rückstand zum Nichtabstiegsplatz nun schon sechs Zähler.

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