Die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg marschieren als Tabellenführer dank 30:2 Punkten weiter mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Titelgewinn und Drittliga-Aufstieg. Nur der ATSV Habenhausen (26:6) kann der Mannschaft von TVC-Coach Barna-Zsolt Akacsos noch gefährlich werden, während die SG VTB/Altjührden als Dritter (20:12) schon abgeschlagen ist. Inzwischen haben die Cloppenburger verkündet, dass bereits acht Spieler des aktuellen Kaders auch in der neuen Saison – unabhängig von der Spielklasse – das TVC-Trikot überstreifen werden: die beiden ehemaligen Vareler Nils Buschmann und Mark Schulat sowie Jannis Koellner, Vincent Saalmann, Bence Lugosi, Matthias Andreßen, Max Borchert und Ole Harms.

Beim Drittliga-Tabellenführer Wilhelmshavener HV, der den direkten Wiederaufstieg in die Zweite Bundesliga anstrebt und auf dem besten Weg dazu ist, steht in Evgeny Vorontsov ein ehemaliger Vareler vor der Rückkehr ins Team von WHV-Trainer Christian Köhrmann. Der 33-jährige treffsichere Rechtsaußen war wegen einer angebrochenen Kniescheibe lange ausgefallen. Derweil fällt Linksaußen Sebastian Maas nun wegen eines Kreuzbandrisses, den er sich beim 29:24-Erfolg des WHV in Ahlen zugezogen hat, monatelang aus. 

In Steffen Köhler wird im Sommer ein ehemaliger Vareler seine Handball-Karriere beenden und Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau verlassen. Der Spagat zwischen Profisport und Beruf sei für ihn zu groß geworden, begründete der 31-Jährige seine Entscheidung. Der Kreisläufer und Abwehrspezialist, der täglich für das Training von Hamburg nach Lübeck pendelt, war 2017 vom Wilhelmshavener HV zum VfL gekommen.

Ein positives Fazit haben die Organisatoren des JFV Varel um Hartmut Ehmen und TuS Obenstrohe um Henning Jacobi nach der Hallenfußball-Turnierserie um den Raiba-Wintercup gezogen. „Wir haben tolle Spiele, starke Teams und sehr gute Schiedsrichterleistungen gesehen“, lobte Andreas Brinkmann. Dabei gab es nicht nur auf, sondern auch neben dem Spielfeld Gewinner. So hatte der JFV Verden/Brunsbrock als Turniersieger bei den B-Junioren das gesamte Preisgeld an den an Krebs erkrankten 13-jährigen Mattis Bauer, einen C-Junioren-Spieler von GVO Oldenburg gespendet. Zudem hatte der JFV Varel an allen Tagen einen „Spendenball“ aufgestellt und so um Unterstützung für Mattis gebeten. Am Ende kam eine stolze Spendensumme von 310 Euro zusammen, die von den Varelern auf das Spendenkonto des Fördervereins „Freunde des GVO Oldenburg“ bei der Landessparkasse zu Oldenburg (IBAN: DE74 0100 0091  8399 69/Verwendungszweck: Hilfe für Mattis) überwiesen wurde.

Henning Busch über Fußballer und Handballer

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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