Sande /Jever Ein schwarzer Spieltag liegt hinter drei höherklassig agierenden Tischtennisteams aus Friesland. Besonders überraschend war dabei die erste Saisonniederlage des Landesliga-Spitzenreiter TuS Sande.

Frauen, Oberliga: Das auf dem vierten Platz rangierende TuS-Quartett um Meike Fengler hatte im Heimspiel und Verfolgerduell gegen den Tabellendritten TSV Watenbüttel auf eine erfolgreiche Revanche für die Hinspiel-Niederlage gehofft – am Ende stand jedoch eine bittere 5:8-Pleite zu Buche. „Die Niederlage war ärgerlich“, bilanzierte Sandes Nummer eins Fengler: „Mit ein wenig mehr Glück wäre ein Unentschieden drin gewesen.“

Nach den Eingangsdoppeln stand es 1:1. Fengler/Sinja Kampen gewannen in fünf Sätzen gegen Sarah-Christin Behrens/Margit Jeremias, derweil verloren Anke Black/Susanne Meyer mit 0:3 gegen Joanna Jerominek/Annette Blazek. In den anschließenden Einzeln entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der sich bis zum Stand von 5:5 keine Mannschaft so richtig absetzen konnte.

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Besonders unglücklich aus Sander Sicht war der Verlauf des ersten Einzels von Black gegen die Topakteurin der Gäste Jerominek, das mit 12:14 in der Verlängerung des fünften Satzes verloren ging. Schließlich gewann der Gast aus Watenbüttel aber die letzten drei Partien des Tages. Unter anderem zog Fengler nach zuvor zwei gewonnenen Spielen gegen Behrens knapp mit 2:3 den Kürzeren, so dass die erste Heimpleite für den TuS besiegelt war.

Männer, Landesliga: „Uns hat es nun auch erwischt“, bedauerte Sandes Oldie Frank Black nach der ersten Saisonniederlage der TuS-Männer gegen SF Oesede II. Der bislang ungeschlagene Tabellenführer (19:3), der auf seine Nummer eins Alexander Janssen (Schulterverletzung) und Nummer vier Sebastian Fengler (beruflich verhindert) verzichten musste, unterlag zu Hause mit 7:9.

Für die beiden sprangen Wynand Olierook und Eddie Dreyer (beide 2. Herren, Bezirksoberliga) in die Bresche. Auch aufseiten der Gäste fehlte zwei Spieler, die erfahrenen Akteure Gunnar Hellmann und Michael Saffran.

Nach den Eingangsdoppeln hatte der TuS noch mit 2:1 geführt. Nach der ersten Einzelrunde lagen die Sander jedoch mit 4:5 zurück und konnten zwei knappe Fünfsatzpartien von Henning Hartmann (2:3 gegen Hinrich Buermeyer) und Hendrik Biele (2:3 gegen Jan-Christoph Appeldorn) nicht für sich entscheiden. Dafür vollbrachte Ersatzmann Olierook das Kunststück, sein erstes Einzel gegen Marius Koch-Hartke eindrucksvoll mit 3:1 zu gewinnen.

Letztlich sollte das Abschlussdoppel beim Stand von 7:8 über Unentschieden oder Niederlage entscheiden. Nelson Jahnel/Black konnten gegen Jonathan Habekost/Alexander Muschak zunächst gut mithalten und führten in den ersten beiden Sätzen mit 9:7 und 10:8, aber ließen sich beiden Durchgänge noch „klauen“. Der dritte Durchgang ging schließlich mit 11:7 an den Gast, was die 7:9-Niederlage besiegelte.

Auch der Tabellendritte (14:8) MTV Jever II kassierte eine unglückliche Niederlage, zumal die Friesen zwischenzeitlich mit 5:3 geführt hatten. Doch aus dieser Führung wurde schnell eine 5:9-Pleite. „Da war deutlich mehr drin“, bilanzierte Teamsprecher Malte Stickel enttäuscht: „Wir hatten Fortuna nicht auf unserer Seite.“

Zunächst hatten Christian Mesler und der mit Beginn der Rückrunde in der Zweiten spielberechtigte Björn Lessenich gegen Elsen/Peus keine Chance (0:3), während Stickel/Tobias Masemann gegen Adrian Dugiel/Christian Zurhake zwar Chancen besaßen, diese in vier Sätzen jedoch zu selten nutzten. Erst die Routiniers Volker Haltermann/Wilhelm Rieken brachten mit einem ungefährdeten 3:1 über Patrick Scheper/Nico Jost den MTV ins Spiel.

Für den 2:2-Ausgleich sorgte Mesler, der dank starker Aufschläge Elsen mit 3:0 in die Knie zwang. Nun folgte das Spiel des Tages zwischen Lessenich und Dugiel. Der 18-jährige Pole Dugiel war im Hinrundenverlauf zu Molbergen gestoßen und erzielte mit seinem Abwehrspiel 12:0 Siege – seither gab Molbergen nur noch gegen Sande einen Zähler ab.

Lessenich ließ sich davon nicht beeindrucken und zwang dem Defensivspezialisten sein spinfreudiges Angriffsspiel auf. Im vierten Satz wehrte Lessenich gleich mehrere Matchbälle ab und glich aus, um im fünften dann aber doch noch unglücklich mit 8:11 zu verlieren. Seine Fünf-Satz-Pleite sollte bezeichnend sein – ab der 5:3-Führung gingen alle Partien über diese Distanz an die Gäste, die somit sechs Siege in Serie verbuchten.

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