Jever /Varel Die Verbandsliga-Handballer der HG Jever/Schortens und der HSG Varel-Friesland laufen in der Rückrunde weiter ihrer Form hinterher.

HG Jever/Schortens - Jahn Brinkum 23:29. Die Situation im Kampf um den Klassenerhalt hat sich für die Mannschaft von HG-Coach Jaroslaw Frackowiak durch diese Heimpleite im Kellerduell gegen die bis dahin punktgleichen Brinkumer noch einmal verschärft. Durch die vierte Niederlage in Folge rutschten die Hausherren auf den drittletzten Tabellenplatz ab.

„Wir hatten vorne erneut einfach nicht genügend Durchschlagskraft“, bilanzierte Frackowiak zerknirscht. Zwar biss Henning Cassens trotz einer Bänderverletzung im Fuß auf die Zähne und stellte sich in den Dienst seiner mittlerweile verunsicherten Mannschaft, doch kam er stark gehandicapt nur auf 15 Spielminuten. Derweil machte Außenspieler Dennis Siebels seine Sache im ungewohnten rechten Rückraum zunächst gut. So hatte das HG-Team die Partie bis zur 20. Minute und der 11:8-Führung im Griff. „Dann haben die Jungs aber einfach aufgehört, Handball zu spielen“, ärgerte sich deren Trainer über den 8:1-Lauf der Gäste bis zur Pause (12:16). „Im Angriff hat Sören Krebst noch versucht, das Spiel zu gestalten, aber von den anderen kam einfach zu wenig. In der Abwehr waren wir außerdem viel zu passiv.“

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Zwar versuchte Frackowiak seine Mannschaft in der Halbzeitpause noch einmal wachzurütteln, doch ohne durchschlagenden Erfolg. Auch dank einer Umstellung auf eine 5:1-Abwehrformation war die HG bis zum 18:22 noch in Schlagdistanz, doch leistete man sich dann zu viele Fehlwürfe. Danach gingen die Köpfe viel zu früh nach unten.

ATSV Habenhausen II - HSG Varel-Friesland II 30:25. Auch die abermals stark ersatzgeschwächten Vareler kassierten bereits die vierte Niederlage in Folge. In Habenhausen konnte Spielertrainer Vaidas Dilkas gerade einmal auf acht weitere Spieler zurückgreifen – wobei Torhüter Levin Stasch dabei schon als Feldspieler auf Außen mithelfen musste und in Christoph Lohmann ein Akteur der Dritten reaktiviert wurde.

Während Kai Redeker krankheitsbedingt ausfiel, war Abwehrchef Fred Richter ebenso wie Torhüter Sascha Timpe und Markus Gerdes beruflich verhindert. Zudem steht Rückraumspieler Andreas Staszewski den Varelern aus beruflichen Gründen seit dem Wochenende nicht mehr zur Verfügung.

Das letzte Vareler Aufgebot lag dennoch über 7:4 bis zur 20. Minute in Führung (8:7). Dann setzten sich die Habenhauser zur Pause auf 16:13 ab. Nach dem Seitenwechsel konnten die Vareler, bei denen Lukas Oltmanns und Patrick Hattermann im Tor ebenso eine starke Leistung zeigten wie Arne Fehners am Kreis (7 Tore), bis zum 15:17 (35.) in Schlagdistanz bleiben.

Danach allerdings sorgten die Gastgeber mit einem 10:1-Lauf zum 27:16 (50.) für die Vorentscheidung. „Da hatten wir einen Zusammenbruch und haben viele Konter und Tore nach schneller Mitte erzielt, auch weil wir keine Alternativen zum Wechseln auf der Bank hatten“, bedauerte Dilkas. Zudem war Andre Willmann auf Mann genommen worden. „Die Jungs haben dennoch bis zum Schluss alles gegeben“, hob der HSG-Spielertrainer abschließend das Positive hervor.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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