Obenstrohe Keinen Sieger gab es am Mittwoch im absolut fairen Derby zwischen den Bezirksliga-Fußballerinnen des TuS Obenstrohe und der SG Neuenburg/Dangastermoor. Durch das 1:1 (0:1) warten beide Aufsteiger damit weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis in Form eines Dreiers.

Dennoch zogen beide Trainer ein positives Fazit. „Ich bin rundum zufrieden“, sagte TuS-Coach Dierk Nattke. „Meine Spielerinnen, die noch etwas gutzumachen hatten, haben das fußballerisch richtig klasse gemacht und nach dem 0:5 in Dunum die richtige Antwort gegeben.“ Zudem habe es auch dank des umsichtig pfeifenden Schiedsrichters Dennis Müller „keine Treterei“ gegeben.

Sein Gegenüber auf SG-Seite freute sich angesichts der drückenden Überlegenheit der Obenstroherinnen nach der Pause vor allem über das Ergebnis. „Das war definitiv ein gewonnener Punkt“, betonte Henning Röbke, der bei der SG gemeinsam mit Pit Hilbers an der Seitenlinie Regie führte. „Der TuS war spielerisch besser, während bei uns nach dem Seitenwechsel nicht mehr viel zusammenlief“, ergänzte Röbke, der in Heike Echsler (Bänderdehnung) und Verena Klockgether (Urlaub) zwei tragende Angriffssäulen schmerzhaft vermisste. „Die beiden sind kaum zu ersetzen.“

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Die Obenstroherinnen, die angesichts personeller Probleme in Eske Engels ihre ehemalige Spielführerin für das Derby reaktiviert hatten, waren besser ins Prestigeduell gestartet. Der Führungstreffer gelang allerdings den Gästen – durch einen abgefälschten Schuss von Julia Jechimer, der sich über TuS-Torfrau Femke Siebrecht hinweg, mit Hilfe der Unterkante der Latte ins Obenstroher Tor senkte (6.).

Nach kurzer Verunsicherung lief der Ball bei den TuS-Frauen wieder gut durch die eigenen Reihen. Die erste Großchance zum Ausgleich entwickelte sich indes nach einem Standard: Zunächst klatschte ein Freistoß von Natalie Neumann an die Latte, den Abpraller köpfte die verdutzte Engels aus zwei Metern über das SG-Gehäuse (21.).

Etwas später lief Anika Jakusch aus spitzem Winkel auf Ricarda Schelling zu. Doch die als Ersatz für Ann-Kathrin Hörmann zwischen den SG-Pfosten aushelfende, eigentliche Feldspielerin (Röbke: „Sie hat ihre Sache super gemacht!“) konnte den Schuss parieren. Der Nachschuss von Janina Bernau ging knapp am langen Pfosten vorbei (37.).

Nach der Pause war nur noch der TuS am Drücker, während den Gästen nun fast keine Entlastung nach vorne mehr gelingen sollte. Die einzige Torchance entwickelte sich aus einer gewagten Rückgabe auf Obenstroher Seite. Zeinab Saab hielt den Fuß dazwischen, doch der Ball rollte einen halben Meter neben das TuS-Tor (75.).

Kurz darauf setzte Obenstrohe nach einem Ballverlust erfolgreich nach, dann nahm Jennifer Jeltsch aus 18 Metern Maß und schlenzte den Ball als Bogenlampe zum 1:1-Ausgleich ins Netz (76.). Danach hatten die TuS-Frauen noch zwei, drei gute Möglichkeiten, agierten im Abschluss aber zu hektisch.

Nun nehmen beide Teams am Wochenende den nächsten Anlauf auf den ersten Punktspielsieg in der Bezirksliga. Die SG hat an diesem Freitag (20 Uhr) Leerhafe zu Gast, der TuS genießt am Sonntag (12.30 Uhr) Heimrecht gegen Herbrum.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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