Jever 1249 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 22 Jahren leben in Jever. Sie alle haben von der Stadtverwaltung Post bekommen: Die Einladung zum 2. Jugendforum am Samstag, 1. April, im Jugendhaus Jever am Dr. Fritz-Blume-Weg.

2. Jugendforum

Das 2. Jugendforum in Jever beginnt am Samstag, 1. April, um 14 Uhr im Jugendzentrum am Dr. Fritz-Blume-Weg. Alle 14- bis 22-jährigen Jeveraner sind aufgerufen, mitzumachen.

In knapp zwei Stunden sollen in Gruppen konkrete Projekte geplant werden. Dann folgt ab etwa 16 Uhr ein Plenum, in dem die Projekte vorgestellt und diskutiert werden.

Nach dem Plenum gibt’s Musik und Zeit für Gespräche und Austausch – natürlich mit Knabbereien und Getränken.

„Wir sind gespannt“, sagen Lisa Heidorn und Nils Oelfke: Die beiden bilden seit einem Jahr das jeversche Jugendnetzwerk. Sie sind zwar nur zwei von 1249 jungen Leuten in der Stadt, stemmen aber einiges. Und weil es noch viel mehr anzupacken gilt in der Stadt, suchen sie weitere Mitstreiter.

„Bisher haben wir auf unsere Aktionen immer viel Resonanz bekommen und viele Leute sagen, sie wollen mitmachen“, erzählt Nils Oelfke. Eine Unterschriftensammlung für kostenlose Busfahrkarten auch für Schüler der Oberstufen haben die beiden organisiert und die Listen an den Landkreis übergeben. Flexiblere Saisonöffnungszeiten im Freibad Jever sind ein weiteres Projekt, an dem die beiden arbeiten. „Das ist alles viel komplexer als wir erwartet haben – deshalb ist der Ausgang noch ungewiss“, berichtet Lisa Heidorn.

Doch mit Unterstützung von Jugendpfleger Detlef Berger und der Stadtverwaltung bleiben die beiden am Ball.

Ein neues Projekt gibt es ebenfalls: „Der Fußballplatz an der Jahnstraße ist immer zugeschlossen – den Jugendlichen in Jever fehlt die Möglichkeit, einfach mal spontan auf einem ordentlichen Platz zu kicken“, berichtet Nils.

Bürgermeister Jan Edo Albers findet klasse, was die beiden anschieben: „Sie setzen an den Punkten an, die Jevers Jugendliche umtreiben, und arbeiten konkret an Lösungen“, lobt er. Auch er hofft, dass beim 2. Jugendforum viele Jugendliche mitarbeiten: „Letztlich geht es ja um die Stadt, in der dir jüngeren Jeveraner leben wollen“, meint er.

Lisa und Nils haben den Tag so organisiert, dass die Jugendlichen konkret an ihren Themen arbeiten können: „Wir steigen mit einem Planspiel ein, bei dem unter den Oberthemen Politik, Soziales, Umwelt und Freizeit Ideen und Vorstellungen gesammelt und dann gleich die Umsetzung angegangen wird“, erläutert Lisa: Denn wenn Ideen schon so weit gediehen sind, dass sie angegangen werden können, motiviert das vielleicht dazu, am Ball zu bleiben.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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