JEVER Am Ende war die Hypothek doch zu groß: Tischtennis-Zweitligist MTV Jever hat sein viertes Saison-spiel im Niedersachsen-Duell beim TuS Celle ohne zwei fehlende Stammkräfte deutlich verloren. So kassierten die Marienstädter ohne die ortsabwesenden Marco Tuve und Gerrit Meyer nach nicht ein-mal zwei Stunden Spieldauer eine herbe 0:9-Niederlage – die bislang höchste im laufenden Ligageschehen. Weiterhin anfreunden muss sich das Sextett um den polnischen Topspieler Jacek Wandachowicz daher mit dem letzten Tabellenplatz. Mit 0:8 Zählern beträgt der Abstand zum Neunten aus Hagen allerdings nur zwei Punkte.

„Die Ausgangslage für den MTV ließ nichts Gutes erahnen. Es standen gleich zwei Akteure nicht zur Verfügung. Sie wurden durch die Youngster Fabian Pfaffe und Marek Janssen ersetzt, die auf jeden Fall wertvolle Bundesliga-Erfahrung sammeln sollen“, erklärt Teammanager Thorsten Hinrichs nüchtern.

Bereits in den Doppeln sollte sich die spätere Niederlage abzeichnen: MTV-Coach Thomas Bienert musste mit ansehen, wie Robert Giebenrath und Florian Laskowski nur einen Satz „klauen“ konnten, um am Ende mit 1:3 zu verlieren. Etwas unerwartet war hingegen die hohe 0:3-Niederlage des Spitzendoppels Wandachowicz/Andy Petrescu, die beide überhaupt nicht ins Spiel fanden und ebenso wie Fabian Pfaffe/Marek Janssen in ihrer Partie absolut chancenlos waren.

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Die anschließende Einzelrunde ging dann ausnahmslos an die stark aufspielenden Gastgeber, wobei sich die Friesländer vorab gerade im oberen Parakreuz Siegeschancen durch Petrescu erhofft hatten. Doch der formstarke Petrescu war gegen Jugend-Nationalspieler Hölter ebenso ohne Chance wie Wandachowicz, der Mühlbach ebenfalls mit 0:3 unterlag.

In der Mitte setzte sich der Negativtrend fort, wobei „Abwehr-Ass“ Robert Giebenrath bei seinem 1:3 gegen Minh Tran Le durchaus seine Möglichkeiten hatte. Anschließend unterlagen Florian Laskowski, Pfaffe und Janssen – zu einem Satzgewinn sollte es lediglich für Pfaffe reichen.

Hinrichs: „Ziel ist nunmehr, am Kampfgeist der Mannschaft anzuknüpfen und die begeisternden Heimpartien des ersten Punktspiel-Wochenendes zu wiederholen. Mit komplettem Kader und insbesondere vor den heimischen Fans wird man sicherlich wieder spannendere Partien erleben können.“

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