Zetel Lautlos durch die Lüfte gleiten, die Welt aus einer ganz anderen Perspektive sehen – das ist der Reiz des Segelfliegens. Die Luftsportgemeinschaft Waterkant-Zetel macht das Gefühl der Leichtigkeit über den Wolken für jeden erlebbar – am Segelflugplatz Bohlenbergerfeld.

„Beim Fliegen hört man nur ein leichtes Rauschen. Das ist so, als ob beim Autofahren ein Fester offen ist“, beschreibt Eckhard Kaufeld, ein Mitglied des Vereins und passionierter Flieger.

Durchschnittlich kann so ein Segelflieger fünf bis acht Stunden fliegen und legt damit Strecken von bis zu 700 Kilometern zurück. In einer Durchschnittshöhe von 1000 bis 1800 Metern heißt es dann: Sonnencreme einpacken. Die Flugsaison geht von April bis Oktober, da in dieser Zeit die Aufwinde, die unter anderem für den Start des Flugzeugs benötigt werden, am besten sind.

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Die Aufwinde, auch Thermik genannt, entstehen durch die Erwärmung der Bodenluft. Diese steigt nach oben und gibt so dem Flugzeug den benötigten Auftrieb. Das Segelfliegen ist ein Zusammenspiel des Flugzeugs mit den Winden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Segelflugzeug in die Luft zu befördern. Zum einen gibt es die Seilwinde, die den Flieger mit zwei Seilen in die Luft zieht. Dadurch erreich es schnell an Höhe. Zum anderen kann das Segelflugzeug durch ein Motorflugzeug geschleppt werden, wodurch es schnell auf die gewünschte Höhe gebracht wird.

Seit 26 Jahren hat Eckhard Kaufeld Flugerfahrung. Seit der Kindheit ist der Flugplatz für ihn wie ein zweites Zuhause. „Der Segelflug ist im Prinzip kein gefährlicher Sport. Man wird durch das Training gut vorbereitet, und man hat ja die Möglichkeit, überall zu landen. Trotzdem können Fehler passieren“, macht Kaufeld deutlich. „Es kann jemand übersehen werden oder die Geschwindigkeit unterschritten werden, wodurch das Flugzeug an Höhe verliert.“

Im Gegensatz zum Motorflugzeug ist der Segelflieger empfindlich gegenüber Regen, der dem Flugzeug den Gleiteffekt nimmt. Die Wetterkarte muss der Pilot daher vor dem Flug gründlich studieren.

Der Segelfliegerverein in Zetel besitzt insgesamt sieben Flugzeuge, mit denen die Mitglieder oder auch Besucher fliegen können. Alle Altersgruppen sind im Verein vertreten, von Jugendlichen, die gerade mit dem Segelfliegen anfangen, bis zum erfahrenen Leistungsflieger.

„Den typischen Segelflieger gibt es nicht. Jeder kann das Segelfliegen lernen“, sagt Kaufeld. „Das macht diesen Sport auch so abwechslungsreich.“

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