JEVER Die Würfel sind gefallen: Mit dem Spielertrainer, der die HG Jever/Schortens in der vergangenen Saison zu Meisterschaft und Aufstieg geführt hat, wollen die Oberliga-Handballer im Saisonendspurt den direkten Wiederabstieg noch verhindern. Seit Dienstag wird der Tabellenvorletzte wieder von Hero Dirks trainiert, nachdem in der Vorwoche das Trainertrio Andreas Jakumeit, Dietmar de Vries und Reinhold Schmidt das Handtuch geworfen hatte.

„Hero kennt den Verein und die Mannschaft noch bestens. Er weiß, wie die Spieler ticken“, erläutert HG-Vorstand Christian Janssen die Entscheidung zu Gunsten des 33-Jährigen, der einst aus der Jugend des MTV Jever hervorgegangen war und im Männerbereich nach einigen Jahren bei der TSG Hatten-Sandkrug zur HG zurückgekehrt war. „Er ist unser Wunschkandidat – eine sehr angenehme Lösung, die auch von den Spielern sehr begrüßt wurde“, betont Janssen, der an eine Zusammenarbeit mit Dirks über das Saisonende hinaus interessiert ist. „Im letzten Jahr hatte Hero ein zeitliches Problem und stand daher nicht mehr zur Verfügung, gemeinsam haben wir nun eine Lösung dafür gefunden.“

In der Vorwoche hatte Janssen beim 25:24-Überraschungssieg der HG-Männer gegen Schwanewede noch als Interimstrainer auf der Bank gesessen und die Mannschaft gemeinsam mit Rückraumspieler Oliver Krause gecoacht, nun ist Dirks am Zug – wobei dieser eine Rückkehr aufs Spielfeld ausschließt.

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Nächster Gegner der Friesländer, die mit 8:24 Punkten Vorletzter sind, ist die TSG Hatten-Sandkrug. Die Partie beim Tabellensiebten (15:17) wird Sonnabend um 19.30 Uhr in der Halle am Schulzentrum Sandkrug angeworfen – und damit an alter Wirkungsstätte von Dirks.

„Hatten-Sandkrug liegt uns“, sagt Janssen mit einem Augenzwinkern und Blick auf die hektische Schlussphase des Hinspiels, das die Friesländer damals nach einem kuriosen Tor in der Schlusssekunde von Jan Bergmann mit 25:24 gewonnen hatten – was wiederum wütende Proteste auf TSG-Seite ausgelöst hatte. „Natürlich wäre es klasse, wenn wir nach dem Schritt in die richtige Richtung gegen Schwanewede jetzt nachlegen könnten“, sagt Janssen. „Das Wichtigste ist, dass wir wieder bis zum Schluss kämpfen und nie aufstecken.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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