Cäciliengroden Für Bezirksliga-Aufsteiger Rot-Weiß Sande kommt es zurzeit knüppeldick. Die Elf von Trainer Lars Poedtke unterlag am Sonntag im Kellerduell nicht nur Eintracht Oldenburg mit 0:2, sondern verlor auch noch Offensivspieler Hilat Undav. Dieser musste nach einem rüden Foulspiel des Oldenburgers Michael Deddens (60. Minute) mit einem Schien- und Wadenbeinbruch ins Sanderbuscher Krankenhaus abtransportiert werden.

Deddens, der sich hinterher bei Poedtke für seine Einsteigen entschuldigte, sah vom schwachen Schiedsrichter Marcel Dahl nur Gelb. „Der Oldenburger ist mit offener Sohle eingestiegen. Das war eine glatte Rote Karte. Für was sonst soll man denn noch Rot zeigen“, schimpfte der RW-Coach.

Nach einer längeren Unterbrechung entschieden sich die Sander, das Spiel doch noch zu Ende zu führen. Geschockt durch die schwere Verletzung ihres Mitspielers, fanden die Rot-Weißen aber nicht mehr zu ihrem Spiel der ersten Stunde zurück, in der sie der bis dahin ebenfalls noch sieglosen Eintracht fußballerisch überlegen waren.

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Doch stand die Partie für Sande unter keinem guten Stern. Die Gastgeber erspielten sich gleich zu Beginn hochkarätige Chancen, die aber kläglich vergeben wurden. „Wir haben uns übertroffen im Auslassen der Torchancen. In dieser Hinsicht zeigt die Niederlagenserie schon ihre Spuren. Sie nagt am Selbstvertrauen“, so Poedtke. Zu allem Pech wurde den Platzherren in der 12. Minute ein wunderschönes Tor von Justin Ulpts mit einem Schuss in den Knick wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt.

Bis zur Verletzung Undavs hätte Sande schon deutlich führen müssen. Anschließend nutzten die Gäste die Schocksituation bei den Gastgebern aus. Zunächst markierte Jakob Koczy die Eintracht-Führung (75.), dann erhöhte Hendrik Wiemken per umstrittenen Foulelfmeter in der Schlussminute auf 2:0 für Oldenburg.

„Therence Heye war zuerst am Ball. Als er anschließend Beifall klatscht, zeigt ihm der Schiedsrichter noch Gelb-Rot. Das spottet in dieser Situation jeder Beschreibung. Unfassbar“, ärgerte sich Poedtke, der seine Mannschaft aber trotz allem nicht am Boden sieht: „Wenn unser Team tot wäre, würde es sich nicht so viele Torchancen erspielen. Zurzeit sind wir zwar ganz, ganz weit weg. Wir gucken aber, wie wir wieder Fuß fassen.“

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