Büppel Ausgelassene Freude bei den Fußballerinnen des TuS Büppel: Durch den 3:2 (1:2)-Heimsieg am Sonntagnachmittag auf heimischem Platz im Spitzenspiel gegen den SV DJK Schlichthorst, fügte die Oberliga-Frauen dem damit abgelösten Tabellenführer die erste Saisonniederlage zu. Derweil kletterte die Elf von TuS-Trainer Uwe Katzky durch den bereits fünften Sieg in Folge auf den zweiten Tabellenplatz und ist nun punktgleich mit dem neuen Spitzenreiter SV Meppen II. Somit kommt es am kommenden Sonntag im Emsland zum absoluten Gipfeltreffen zwischen diesen beiden Mannschaften.

Gegen die Gäste aus Schlichthorst, die das Büppeler Team in dieser Saison bereits in der ersten Runde des Niedersachsenpokals bezwungen hatte (2:0), mussten die Friesländerinnen diesmal alles in die Waagschale werfen, waren doch sechs Spielerinnen krank oder verletzt und stellten sich allesamt in den Dienst der Mannschaft. So biss sich die Katzky-Elf durch und gewann am Ende aufgrund der besseren Chancen verdient.

Nach langem Abtasten beider Mannschaften hatte sich ein packendes Spiel entwickelt, in dem Angelina-Michelle Wunder in der 29. Minute das 1:0 für Büppel erzielen konnte. Doch im Gegenzug fiel „aus abseitsverdächtiger Position“ (Katzky) der Ausgleich durch Alina Determann (30.).

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Und es kam in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch schlimmer für die Gastgeberinnen: Die starke Luisa Wesselkämper erzielte die Führung für die Gäste (45.+1). Aber der TuS Büppel kämpfte sich nach Wiederbeginn zurück ins Spiel. Zwar vergab TuS-Torhüterin Jürina Kocks, sonst eine sichere Elfmeterschützin, mit einem über das Tor getretenen Strafstoß zunächst die große Chance zum Ausgleich. Dieser war dann aber der aufgerückten Caroline Barr mit einem Kopfball nach einer Ecke von Mannschaftsführerin Lena-Sophie Rusin vorbehalten (63.). Und Rusin legte mit einem fulminanten 35-Meter-Freistoß zum Siegtreffer nach (74.).

„In der Szene hatten wir ein bisschen Glück, denn die SV-Torhüterin hätte den Ball genauso gut halten können“, resümierte Katzky. „Aber das Glück haben wir uns erarbeitet. Wir haben in der zweiten Hälfte viel mehr investiert und waren als Mannschaft auf dem Platz. Daher geht der Sieg in Ordnung.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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