Büppel Nach fünf Spielen ohne Niederlage können die Fußballerinnen des Regionalliga-Aufsteigers TuS Büppel mit Fug und Recht behaupten, dass sie in der dritthöchsten deutschen Spielklasse voll angekommen sind. Auch wenn einige Spielerinnen nach dem 1:1-Unentschieden am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den als Schlusslicht angereisten TSV Limmer angesichts des Chancenplusses einem verlorenem Punkt hinterhergetrauert haben dürften, können sie an diesem Sonntag selbstbewusst in den Hamburger Stadtteil Volksdorf reisen.

Dort erfolgt der Anstoß des schweren Auswärtsspiels auf dem Kunstrasenplatz im Ahlhorn-Stadion beim Walddörfer SV um 13 Uhr. „Wir treffen auf eine recht junge, aber sehr laufstarke und zweikampfbetonte Truppe“, weiß TuS-Coach Mohammad Nasari. Nicht zuletzt durch seine Spielbeobachtung vor einigen Wochen bei der 1:2-Niederlage der Walddörferinnen gegen den FC St. Pauli.

Die Gastgeberinnen waren in der Spielzeit 2016/2017 in die Regionalliga aufgestiegen und durften als Neuling am Ende der Vorsaison sogar die Vizemeisterschaft feiern. In der aktuellen Spielzeit tut sich der WSV in der äußerst ausgeglichenen Spielklasse etwas schwerer und belegt nach nur einem Sieg aus den ersten sechs Spielen mit fünf Zählern den neunten Tabellenplatz. Der TuS Büppel rangiert mit neun Zählern auf Platz sechs.

In der Vorwoche hatte der Walddörfer SV allerdings den Tabellenzweiten VfL Jesteburg am Rande der zweiten Saisonniederlage, musste in der Schlussphase aber noch den 1:1-Ausgleich hinnehmen. „Wir müssen in jedem Fall die beiden Schlüsselspielerinnen des WSV in der Offensive, Christin Meyer und Dana Marquardt, in den Griff bekommen“, erläutert Nasari. Das Duo hat sechs der bislang acht Saisontreffer erzielt.

Während auf Büppeler Seite die angeschlagene Anna Zimmermann und Diana Brüntjen aus beruflichen Gründen fehlen, kehrt die variabel einsetzbare TuS-Spielführerin Ann-Kathrin Wehmeyer in den Kader zurück.

„Wichtig ist, dass wir wie in der zweiten Hälfte gegen Limmer auch am Sonntag kompakt stehen und gut gegen den Ball arbeiten“, fordert Nasari. Außerdem gelte es, auf dem ungewohnten Kunstfaser-Geläuf den Ball laufen zu lassen, das hohe Tempo der Gastgeberinnen mitzugehen und in der Offensive nach Ballgewinnen immer wieder Nadelstiche zu setzen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.