Büppel Nach fünf Spielen ohne Niederlage hat es die Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel am Sonntag erwischt. Der Aufsteiger zog in Hamburg beim Vizemeister Walddörfer SV knapp mit 2:3 (1:1) den Kürzeren. Die Gastgeberinnen aus dem Stadtteil Volksdorf freuten sich nach der heftig umkämpften und mehrmals wegen Behandlungspausen unterbrochenen Partie indes über den zweiten Saisonsieg und kamen in der enorm ausgeglichenen Nord-Staffel bis auf einen Punkt an die auf Rang sieben abgerutschten TuS-Frauen heran.

„Drei krasse individuelle Fehler von uns sind bitterböse bestraft worden, da waren wir einfach zu unkonzentriert“, bilanzierte Mohammad Nasari nach der zweiten Saisonniederlage des Aufsteigers. „Der WSV hat uns durch seine mitunter überharte Spielweise den Schneid abgekauft“, fügte der TuS-Coach hinzu und hätte sich von der jungen Schiedsrichterin gewünscht, dass seine Spielerinnen, von denen einige blutige Wunden davontrugen, etwas besser geschützt worden wären.

Auf ungewohntem Kunstrasen war das TuS-Team an der Elbe früh in Rückstand geraten. Dana Marquardt brachte den Walddörfer SV mit 1:0 in Front (11.). Doch die Antwort der Büppelerinnen folgte prompt. Zunächst parierte TuS-Torfrau Jürina Kocks in starker Manier einen Foulelfmeter (13.). Praktisch im Gegenzug gelang Mareike Kregel aus 25 Metern mit ihrem fünften Saisontreffer der umjubelte Ausgleich (14.).

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Doch auch zu Beginn der zweiten Hälfte mussten die Gäste einen frühen Gegentreffer hinnehmen. So brachte Dolores Gorcic den WSV in der 49. Minute wieder in Führung. „Wir wurden in beiden Halbzeiten kalt erwischt“, bedauerte Nasari: „Zudem waren wir in der Offensive im letzten Drittel aus dem Spiel heraus nicht zwingend genug haben. Auch weil wir kaum Lösungen über die Außen gesucht, sondern mit dem Kopf durch die Wand wollten und die nötige Ruhe fehlte.“

Für die Vorentscheidung zeichnete Christin Meyer mit ihrem fünften Saisontreffer zum 3:1 (82.) verantwortlich. Zwar sorgte Büppels Caroline Barr mit ihrem Anschlusstreffer (87.) noch einmal für Spannung. Doch sollte den Friesländerinnen, die am Ende noch einmal alles nach vorn warfen, der Ausgleich trotz aller Bemühungen nicht mehr gelingen.

„Wir sind im Aufstiegsjahr und müssen daraus lernen“, sagte Nasari abschließend: „Wir werden das Ganze nach dieser lehrreichen Fahrt unter der Woche aufarbeiten und gucken, welche Punkte wir verbessern müssen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.