Büppel Da fehlten nach dem Schlusspfiff selbst dem ehemaligen Torjäger des VfB Oldenburg die ersten Erklärungsansätze: Trotz eines großen Chancenplus vor der Pause sind die Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel im Kampf um den Klassenerhalt ohne Zählbares im Gepäck aus dem Landkreis Harburg nach Hause zurückgekehrt. Zwar hatten sich die Friesländerinnen gegen die nach Gegentreffern beste Abwehr der Liga gleich elf, zwölf hochkarätige Einschussmöglichkeiten in den ersten 45 Minuten erspielt, allesamt aber liegen lassen und zogen letztendlich beim VfL Jesteburg mit 0:1 den Kürzeren.

„Das war ein engagierter Auftritt, bei dem wir vor allem in der ersten Hälfte fast alles umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten – nur leider haben wir vergessen, Tore zu schießen“, bedauerte Salomo. So hatten seine Spielerinnen die VfL-Frauen früh unter Druck gesetzt, zu Fehlern gezwungen und sich immer wieder auch über die Außen gefährlich vor das gegnerische Gehäuse vorgespielt. Doch im Netz zappelte der Ball dort nicht – sondern auf der eigenen Seite.

Beim Tor des Tages hatte Jesteburgs Fabienne Stejskal dabei von einem leichtfertigen Ballverlust der Büppelerinnen im Spielaufbau profitiert und sich im Eins-gegen-Eins-Duell danach gegen TuS-Torfrau Jürina Kocks durchgesetzt (30.). „Das ist bitter – zumal Jesteburg ansonsten nur zu einer einzigen herausgespielten Torchance gekommen ist, und ansonsten von ein paar Leichtsinnigkeiten von uns hinten profitiert hat“, analysierte Salomo.

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Die zweite Hälfte verlief ausgeglichener, wobei die Gäste im Spielverlauf bewusst immer mehr Risiko gingen, um den Ausgleich doch zu erzwingen – letztlich aber ohne Erfolg. „Schade, wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, betonte der TuS-Coach.

Durch die zeitgleiche 0:3-Niederlage des nun auf den vorletzten Rang abgerutschten TuS Schwachhausen gegen den FC St. Pauli beträgt der Vorsprung der Büppelerinnen auf den ersten Abstiegsplatz noch fünf Punkte.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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