Büppel Klarer können die Rollen nicht verteilt sein, wenn die Fußballerinnen des TuS Büppel an diesem Sonntag als Schlusslicht (5 Punkte) und krasser Außenseiter beim Spitzenreiter und – neben Hannover 96 – größten Aufstiegsaspiranten SV Henstedt-Ulzburg (28) antreten müssen. Der Anstoß erfolgt um 14 Uhr im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein.

„Der Respekt ist natürlich da – das heißt aber nicht, dass wir uns dort verstecken, nur hinten reinstellen werden und den Gegner einfach machen lassen“, erklärt Emin Tenikeci. Er hat die TuS-Frauen gemeinsam mit Marcel Salomo erneut unter schwierigen Trainingsbedingungen auf die Partie vorbereiten müssen.

Da der Rasenplatz in Neuenwege gesperrt war und der von Vareler Fußballern seit Jahren geforderte Kunstrasenplatz weiter auf sich warten lässt, mussten die Büppelerinnen erneut auf andere Plätze ausweichen. „Auch wenn wir dort nur eingeschränkt etwas machen konnten, geht unser großer Dank an den TuS Lehmden und Rot-Weiß Sande, dass sie uns einen Teil ihrer Plätze zur Verfügung gestellt haben“, betont Tenikeci.

Erschwerend kommt für das TuS-Trainerduo hinzu, dass der ohnehin kleine Kader seit Wochen durch Verletzungen und Erkrankungen dezimiert wird. So fallen in Henstedt-Ulzburg unter anderen Kaya Niemeyer (Schienbeinverletzung) sowie Christina Müller (Knieverletzung) definitiv aus. Fraglich sind die Einsätze der angeschlagenen Anna Zimmermann (Nerv eingeklemmt) und Lena Grannemann (Knie).

„Wer eine Ausbildung zum Arzt macht und Verletzte sucht, ist bei uns in dieser Saison genau richtig“, übt sich Tenikeci mit Blick auf die anhaltende Personalnot beim TuS in Galgenhumor: „Personell sieht es weiterhin nicht rosig bei uns aus. Aber wir werden auch am Sonntag versuchen, alles rauszuhauen. Aufgeben ist keine Option!“

Aus dem starken Kader der Gastgeberinnen sticht Alina Witt noch ein Stück weit hervor. Mit 18 Saisontreffern aus zehn Spielen führt die Stürmerin die Torjägerliste der Regionalliga Nord an. „Klar weiß sie, wo sie stehen muss und ist sehr treffsicher. Aber nicht nur sie hat große Qualität“, warnt Tenikeci: „Sie profitiert natürlich auch davon, dass sie von ihren Mitspielerinnen immer wieder gut in Szene gesetzt wird. Der SV Henstedt-Ulzburg steht nicht umsonst ganz oben.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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