Büppel Können die Fußballerinnen des TuS Büppel im Jahresendspurt noch Boden gutmachen im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord? Diese Frage will das Team von Trainer Emin Tenikeci möglichst positiv beantworten – allerdings stehen für das weiterhin von Personalsorgen geplagte Schlusslicht aus Friesland in 2019 noch zwei schwere Auswärtsspiele auf dem Programm.

Los geht es an diesem Sonntag (13 Uhr) mit der auf Kunstrasen am Heiligengeistfeld ausgetragenen Partie beim Tabellensechsten FC St. Pauli. Auf Sonntag, 1. Dezember, um 14 Uhr wurde zudem noch das Nachholspiel beim Tabellendritten Holstein Kiel terminiert.

„Das Eis ist leider kurz vorm Brechen“, sagt TuS-Coach Tenikeci mit Blick auf die auch am Sonntag äußerst dünne Personaldecke. So wurde bei Christina Müller inzwischen ein Kreuzbandriss im Knie diagnostiziert, sodass die Stürmerin bei den ohnehin abschlussschwachen Büppelerinnen (erst 5 Treffer in 10 Partien) lange ausfällt. Neben Angelina Wunder wäre noch die junge Chiara Lange eine der wenigen Alternativen auf Müllers Position.

Gegen St. Pauli fällt zudem Lotte Hoppe aus, während hinter den Einsätzen der ebenfalls erkrankten Torhüterin Jürina Kocks und von Mittelfeldspielerin Annika Fittje (Bänderriss) ein Fragezeichen steht. Anleihen aus der Zweiten werden am Sonntag kaum möglich sein, weil diese fast zeitgleich im Bezirkspokal gefordert ist.

„Hinzu kommt, dass wir seit geraumer Zeit mangels Kunstrasen nicht vernünftig trainieren können – das sieht bei St. Pauli ganz anders aus“, ärgert sich Tenikeci über diesen Wettbewerbsnachteil: „Dennoch werden wir den Kopf nicht in den Sand stecken – zumal der Gegner so was wie eine Wundertüte ist.“

In der Tat präsentieren sich die Kiez-Kickerinnen in dieser Spielzeit als Mannschaft mit zwei Gesichtern. Nach der 1:7-Auftaktpleite gegen Spitzenreiter Henstedt-Ulzburg folgten vier Siege in Folge, danach drei Niederlagen in Serie mit 3:18 Toren. Nach einem 1:0-Sieg in Delmenhorst und dem torlosen Remis im Hamburger Stadtderby gegen den HSV folgte zuletzt eine knappe 1:2-Heimniederlage gegen Werder Bremen II.

Zwar kann der FC St. Pauli vor allem zu Hause auf lautstarke Fan-Unterstützung bauen. Doch präsentiert sich das Team auswärts bislang gefährlicher als vor heimischer Kulisse in unmittelbarer Nähe zum Millerntor-Stadion.

Tenikeci: „Wir haben dort sowieso nichts zu verlieren und werden Gas geben.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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