Friesland /Torsholt Die Friesensportler des Klootschießer Landesverbands Oldenburg (KLVO) kämpfen an diesem Wochenende, 4. und 5. Juni, in Torsholt um die Landeseinzelmeistertitel im Straßenboßeln. Meldungen von 783 Friesensportlern sind beim Landes-Boßelobmann Andre Kuhlmann für die 42 Altersklassen (weiblich und männlich) der Landesmeisterschaften eingegangen. Diese kommen aus den Kreisen Ammerland (134), Butjadingen (131), Friesische Wehde (132), Jeverland (91), Stadland (126), Waterkant (117) und Wilhelmshaven (52). Die Starter wurden bei den Kreistitelkämpfen in den sieben oldenburgischen Kreisverbänden ermittelt.

An diesen Sonnabendmorgen starten die F- und E-Jugendlichen um 9 Uhr. Mittags gehen die D- und C-Jugendlichen auf die Strecke. Die B-Jugendlichen legen um 14 Uhr los. An diesem Sonntag beginnen dann ab 9 Uhr die Männer/Frauen IV, gefolgt von den Männern/Frauen III und II. Es folgen die Altersklassen. Die A-Jugendlichen kämpfen von 13 Uhr an um Titel. Die Hauptklassen Männer und Frauen I starten um 14.30 Uhr. Die vier Entscheidungen mit der Eisenkugel beginnen am Sonntag um 10.30 Uhr.

Die Frauen und Mädchen werfen vom Dorfgemeinschaftshaus auf der Torsholter Hauptstraße in Richtung der Oldenburger Straße. Der Anwurf muss von rechts unten erfolgen. Anschließend könnten die Topwerferinnen der Hauptklasse die Rechtskurve nach 160 Metern passieren. Dann geht es immer geradeaus. Auf der Strecke müssen alle Würfe von links unten über den Daumen gesetzt werden. Die Bestweite bei der Kreismeisterschaft betrug 1263 Meter.

Die männlichen Sportler werfen auf der Torsholter Straße in Richung Mansie. Ziel ist es, die Linkskurve nach 120 Metern mit dem Anwurf zu meistern. Das gelang bei der Kreismeisterschaft längst nicht allen Sportlern. Nach 270 Metern folgt eine Rechtskurve. Auf der männlichen Strecke ist das Werfen von beiden Seiten (über die Finger oder den Daumen) möglich.

Interessant wird die Linkskurve nach 870 Metern. „Hier kann man den Meisterwurf machen, aber auch einiges liegen lassen“, sagt Thorsten Fresemann, Vorsitzender des Gastgebers Torsholt. Nach 1150 Metern müssen die Sportler noch eine Rechtskurve durchwerfen, um in der Männer-Hauptklasse ganz vorne zu landen. Fresemann: „Wer danach noch zwei Würfe benötigt, steht auf dem Siegerpodest.“ Die Rekordweiten bei den Kreistitelkämpfen: 1522 Meter mit der Gummi-, 1337 Meter mit der Holzkugel.

Auch die Eisenkugelstrecke (die Howieker Straße) ist anspruchsvoll. Der Belag ist rau, das Profil rund. „Es ist nicht einfach, auf der Mitte die Spur zu finden“, meint Fresemann. Geworfen wird von links. Die erste Linkskurve kommt nach 370 Metern. Es folgen eine Rechtskurve nach 680 Metern und eine Linkskurve nach 1170 Metern. Die Topleistung betrug bei den Kreistitelkämpfen 1438 Meter.


 Startpläne und Paarungen:   www.klv-oldenburg.de 
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