Hude /Bockhorn Der Bann ist gebrochen: Große Erleichterung herrschte am Sonntag bei den Fußballern des BV Bockhorn. Im fünften Anlauf haben sie durch den 2:1 (0:1)-Sieg bei Aufsteiger FC Hude den ersehnten ersten Dreier in der Bezirksliga-Saison 2016/2017 eingefahren.

„Natürlich war die Stimmung nach Schlusspfiff gut, zumal wir wieder nur einen Gegentreffer kassiert und in der Tabelle vor dem nächsten, für uns spielfreien Wochenende etwas Boden gutgemacht haben und somit nicht ganz nach unten durchgereicht werden können“, sagte BVB-Trainer Simon Theilmann.

Schon in der ersten Minute hätten die Gäste in Führung gehen können, als der Huder Schlussmann den Ball nicht richtig zu fassen bekam, doch Bockhorns Wilke Runkel im Nachsetzen einen Tick zu lange zögerte. Nachdem die Gäste zwei weitere Möglichkeiten ungenutzt gelassen hatten, übernahm Hude immer mehr das Kommando auf dem Platz. „Das ist und bleibt ein Kritikpunkt bei uns“, erläuterte Theilmann: „Wir brauchen einfach zu viele Chancen, um zum Torerfolg zu kommen.“

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So erarbeiteten sich die technisch beschlagenen und offensivstarken Huder immer mehr Spielanteile und gingen folgerichtig kurz vor der Pause in Front: Weil die Bockhorner im Mittelfeld zu passiv agierten und im Zentrum den Zugriff auf die Gegenspieler verpassten, erzielte Ole Schöneboom das 1:0 (34.). „Nach dem Gegentreffer hatte ich durchaus befürchtet, dass die Gardinen bei meinen Spielern wie in der Vorwoche gegen den VfL Oldenburg II wieder zufallen würden – doch es kam erfreulicherweise anders“, erklärte Theilmann.

Der BVB verteidigte fortan etwas höher und versuchte, die Defensivschwächen der Gäste besser auszunutzen als noch vor der Pause – allein: Im Abschluss haperte es weiterhin. Dann flankte Leo Onken in den Huder Strafraum, und Stefan Reinke grätschte den Ball am langen Pfosten zum Ausgleich ins Tor (74.).

Und es kam noch besser aus Bockhorner Sicht: Einen an Runkel verursachten Foulelfmeter verwandelte Oliver Tönjes sicher zum 2:1-Endstand (85.), zumal die Huder bei zwei gefährlichen Standards in der Schlussphase leer ausgingen. Theilmann: „Wir hatten diesmal auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Alles in allem ist der Sieg für uns ob der hochkarätigeren Torchancen verdient.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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