Bockhorn Nachdem auch die Karateka von der Covid-19-Pandemie heftig ausgebremst worden sind, hat die Wettkampfsaison nach langer Zwangspause nun wieder begonnen. Zwar fallen neben den offiziellen Meisterschaften des Deutschen Karate Verbandes (DKV) auch die nationalen Titelkämpfe der Masters (Alterskategorie) und die Bundesliga weiterhin aus. Dennoch finden zumindest erste Turniere wieder statt.

So auch der internationale Banzai-Cup in Berlin. Zu einer der größten Karate-Meisterschaften Deutschlands war auch der Bockhorner Jörg Auffarth angereist. Bereits zum 15. Mal fand die Veranstaltung in der Charlottenburger Sömmeringhalle mit vielen Startern aus über 50 Nationen statt.

Zeichen für Kampfsport

In den vergangenen Jahren waren auch die Zuschauertribünen meistens voll besetzt, um die Wettkämpfe auf insgesamt acht Kampfflächen zu verfolgen. „Doch in diesem Jahr war alles anders“, erklärt Auffarth. Der Ausrichter habe lange abgewartet, ob der Cup tatsächlich stattfinden könne, da die Corona-Auflagen hoch waren und sich auch ständig änderten. „Doch am Ende wollte man ein Zeichen für den Kampfsport setzen, und so wurde die Veranstaltung ohne Zuschauer und mit begrenzter Starterzahl von 500 Athleten dann doch durchgeführt“, freut sich Auffahrt.

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Der Karateka des JV Bockhorn startete in der Alterskategorie Ü 40, der einzigen „Altherren“-Kategorie, und musste sich an einen genauen Zeitplan halten. Genau eine Stunde Zeit hatte er, sich für den Wettkampf aufzuwärmen. Er wurde dann zur Kampffläche begleitet, um gegen seine Kontrahenten aus Großbritannien, Polen und Dänemark anzutreten. „Überraschend war ich der einzige deutsche Teilnehmer in dieser Kategorie“, wundert sich Auffahrt.

Gut vorbereitet zeigte er eine „passable, aber steigerungswürdige Leistung“ (Auffarth). Dennoch besiegte er alle seine Kontrahenten bis auf den Polen Jaroslaw Adamski und holte zum zweiten Mal nach 2014 Silber bei dieser renommierten Meisterschaft.

Japan 2021 im Blick

„Für mich sind nun alle Augen auf das nächste Jahr gerichtet. Denn im Mai finden nach aktuellem Stand die World Masters Games in Japan statt – das größte Multisport-Event der Welt, das alle vier Jahre ausgetragen wird und vom IOC anerkannt ist“, blickt Auffarth voraus. Dort sollen 2021 in der Region Kansai um Osaka und Kyoto laut Veranstalter bis zu 50 000 Sportler aus 30 Sportarten, wie Leichtathletik, Segeln und eben auch Karate antreten. „So ist zumindest der Plan, inwieweit Corona den Sport wiederum einschränken wird, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch kaum abschätzen“, gibt sich der Bockhorner realistisch.

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