Freizeit
Beim Golfen gibt’s Kölsch statt Jever

Das Ehepaar Krebs freut sich auf seine zweite Minigolfsaison. Seit 2017 betreiben sie die Bockhorner Anlage.

Bild: Manuela Wolbers
Jörg Krebs und seine Frau Nicole (von links) sind seit dem vergangenen Jahr die Pächter der Minigolfanlage Bockhorn. Petra Juilfs vom Amt für Schule, Kultur, Jugend und Sport und der Bockhorner Bürgermeister Andreas Meinen freuen sich, dass das Ehepaar weitermacht.Bild: Manuela Wolbers
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Bockhorn „Kölsch läuft gut“, sagt Jörg Krebs, „besser als Jever“. Nein, es geht nicht um den Umsatz einer Kölner Kneipe oder eine verspätete rheinländische Karnevalssitzung. Der 53-Jährige aus Leverkusen und seine Frau Nicole, gebürtige Bockhornerin, betreiben seit dem vergangenen Jahr die Minigolfanlage in Bockhorn.

2017 hat sich das Ehepaar Krebs zum ersten Mal auf das Abenteuer „Minigolfanlage“ eingelassen. Aufgrund der Erfahrungen, die sie im vergangenen Jahr gesammelt haben, haben sie nun auch ein paar Dinge geändert und passen etwa die Öffnungszeiten an.

Insgesamt ziehen die Beiden eine positive Bilanz. „Wir haben viele nette Leute kennengelernt“, freut sich Jörg Krebs. Das Miteinander sei der ausschlaggebende Grund gewesen, weiterzumachen. „Es kommen viele Urlauber, aber auch viele aus der Umgebung, und man kommt immer ins Gespräch.“

Im vergangenen Jahr wurde ein Grillpavillon aufgestellt. „Der ist gut angekommen“, freut sich Jörg Krebs, „die Leute sind einfach gern hier, und wir haben auch im Internet eine super Resonanz.“ Dank Kiosk und Grillpavillon ist die Anlage auch ein beliebter Pausenhalt für Fahrradgruppen, Wohnmobile und andere Durchreisende.

Bürgermeister Andreas Meinen freut sich über den Erfolg und das Engagement des Ehepaars, denn „Kontinuität ist uns wichtig“.

Das persönliche Highlight der Betreiber war das Nachtminigolfen. Im September war die Anlage einmal von 22 bis 0.30 Uhr geöffnet, bunt beleuchtet und gerappelt voll. „Das wurde super angenommen“, sagt Jörg Krebs. Deswegen ist die Veranstaltung auch für dieses Jahr wieder geplant.

Zu Beginn war der Zeitaufwand noch viel größer. „Aber nach ein, zwei Monaten waren wir auch drin“, sagt Jörg Krebs. Mittlerweile ist der größte Zeitaufwand die Anwesenheit auf dem Platz.

Übrigens läuft nicht nur das Kölsch gut. „Der Kuchen meiner Frau ist sehr gut angekommen“, sagt der Leverkusener. „Käsekuchen geht am besten weg“, weiß die 44-Jährige aus Bockhorn. Kuchen gibt es nur am Wochenende – Minifolgspaß fast jeden Tag.

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