Bockhorn Motorrad fahren und damit auch noch etwas Gutes tun – so lässt sich das Ziel von Ulrich Martens, Holger Ammermann und ihrer Mitstreiter wohl am einfachsten beschreiben. Sie haben den Bockhorner Charity-Ride ins Leben gerufen, der am Samstag, 4. August, zum ersten Mal stattfinden soll.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Jeder, der ein Motorrad hat und mitfahren möchte, kommt am 4. August um 12 Uhr zur Halle von Holger Ammermanns Malerbetrieb an der Alten Bahnlinie 3 in Bockhorn. Um 13 Uhr starten die Fahrer dann zu einer gemeinsamen Ausfahrt in Richtung Augustfehn.

Dort werden die Biker voraussichtlich gegen 14.30 Uhr eintreffen. Während die Motorrad-Fans dort eine kleine Kaffeepause einlegen, werden Lose verkauft. Der Erlös aus dem Losverkauf kommt dem Verein zur Förderung von Menschen mit Behinderung zugute. Nach der Pause geht es für die Biker zurück nach Bockhorn, wo dann die Gewinner ermittelt werden. Damit auch jeder heil ans Ziel kommt, werden Tourguides und ein Werkstattwagen den Charity-Ride begleiten.

„Die Idee ist auf einer Motorradwallfahrt entstanden, die wir beide zusammen gemacht haben“, erklärt Ulrich Martens. „Und da haben wir uns gedacht, dass es sowas doch auch in Bockhorn geben sollte – nur dann eben noch für den guten Zweck. Wir haben schließlich alle Spaß am Motorradfahren.“

Von der Idee waren offenbar nicht nur die beiden selbst angetan: „Wir haben unglaublich viel Zuspruch bekommen“, sagt Ulrich Martens. Und Holger Ammermann ergänzt: „Wir haben offene Türen eingerannt, als wir nach Unterstützern für die Gewinne gesucht haben.“ 50 bis 100 Biker denken die beiden, werden schon zusammenkommen, um an der Tour teilzunehmen. Über die Facebook-Seite haben sich immerhin schon einige Biker angemeldet.

„Bis 150 Fahrer bekommt jeder etwas“, sagt Ulrich Martens. Bei der Ziehung der Gewinne aus der Lostrommel gibt es noch einmal 17 Preise zu gewinnen.

Mit was für Motorrädern die Fahrer zu der Tour kommen, ist vollkommen egal. „Das ist etwas für alle Motorradfahrer. Es spielt keine Rolle, ob Enduro, Chopper oder was auch immer“, sagt Ulrich Martens.

Wenn der Auftakt gelingt, soll die wohltätige Ausfahrt in Zukunft jedes Jahr stattfinden – und jedes Jahr einen anderen Verein unterstützen. In diesem Jahr ist es der Verein zur Förderung von Menschen mit Behinderungen, der die Arbeit der Behinderteneinrichtungen unterstützt – sei es die GPS Werkstatt in Jeringhave oder eine der Wohneinrichtungen. Der Verein kommt beispielsweise für besondere Therapien oder Freizeitangebote auf. „Wir schütten jedes Jahr unser gesamtes Geld aus“, erklärt Daniela Feige-Kuchta vom Verein, der sich nur über Spenden und die Beiträge der 80 Mitglieder finanziert.

Christopher Hanraets
Varel
Redaktion Friesland

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