Bockhorn Angekündigt wurde es schon, die „außergewöhnliche Sache“, wie alle Redner betonten, „der ganz besondere Moment für die Gemeinde Bockhorn“: Am Donnerstag wurde Diedrich Loers im Rathaus zum Ehrenbürger ernannt. Erster Gratulant war Uwe-Peter Lestin, der erste Vizepräsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. Er gratulierte nicht nur, er überreichte Loers auch die Ehrenmedaille des Gemeindebundes.

Es sei wirklich ungewöhnlich, wie Diedrich Loers sich mehr als 50 Jahre im Rat zum Wohl der Bockhorner eingesetzt habe. Dazu war er 25 Jahre Schiedsmann, zehn Jahre Schöffe, 25 Jahre Vorsitzender der Seniorengemeinschaft „Wi holt tosamen“. Bereits 1989 hat Loers das Bundesverdienstkreuz am Band erhalten. „Wir können die Gemeinde Bockhorn nur dazu beglückwünschen, dass sie solche Menschen hat, die sich für sie engagieren“, sagte Uwe-Peter Lestin.

Auch der Bockhorner Bürgermeister Andreas Meinen sprach von einer enormen Lebensleistung, nach der man in ganz Niedersachsen lange suchen müsse. Er wies darauf hin, dass Loers auch zwölf Jahre die Dorfgemeinschaft Bockhornerfeld geführt habe, dass er fast 30 Jahre im Vorstand des KBV Grabstede war, 30 Jahre Gewerkschaftsarbeit geleistet habe und 25 Jahre im Vorstand des Senioren- und Pflegeheims Osterforde war. Auch die Feuerwehrverbände haben Loers mehrfach ausgezeichnet. Meinen unterstrich: „Es ist ihm immer um die Menschen gegangen.“

Meinen begrüßte unter den vielen Gästen den Ehrenbürgermeister Ewald Spiekermann und den Rat mit seinem Vorsitzenden Olaf Nack sowie den Kreistagsvorsitzenden Bernd Pauluschke. Der Antrag, Diedrich Loers zum Ehrenbürger zu ernennen, war von Thorsten Krettek (CDU) gekommen, der Rat sei dem einstimmig gefolgt.

Auch Landrat Sven Ambrosy war zum Gratulieren gekommen: „Es ist ein guter Tag für den Richtigen. Diedrich Loers ist ein guter Vertreter Bockhorns im Kreistag.“ Er zeigte die beiden Herzensanliegen von Loers auf, die erfolgreich umgesetzt wurden: Die Sanierung der Moorstraße K 105 und der Bau eines Radweges entlang eben dieser Straße. „Diedrich Loers hat immer die Menschen und die Heimat im Blick.“

Der 1934 geborene Diedrich Loers zeigte sich gerührt. Er sagte: „Bei all den Ehrungen gehen meine Gedanken immer zu den Einwohnern, die mich im Rat und im Ehrenamt unterstützt haben.“ Heimat habe viele Dimensionen, „die im Dorf gepflegten Traditionen stiften Lebensqualität“.

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