Bockhorn Ein neuer Streckenrekord, optimales Wettkampfwetter sowie beste Stimmung bei Athleten und Organisatoren: Der Vareler TB bleibt unter der Regie von Michael Faehse und dessen Mitstreitern aus dem Orga-Team auf Erfolgskurs mit dem „Friesland-Triathlon der Öffentlichen Versicherungen“ im und um das Erlebnisbad in Bockhorn. So haben bei der fünften Auflage – wie berichtet – mit 193 Finishern aus Norddeutschland fast genauso viele wie im Vorjahr (194) ihre Ausdauer und Vielseitigkeit unter Beweis gestellt.

Auch die sportliche Bilanz der vielen angetretenen Lokalmatadore des VTB konnte sich sehen lassen – nicht zuletzt wegen drei Podestplatzierungen bei den aus Anlass der Schülerserie Nord ausgetragenen Nachwuchswettbewerben. Aber der Reihe nach: Denn zum Auftakt der Wettbewerbe erfolgte nach der Begrüßung durch den Stader Moderator Julian Elfers der erste Start des Volkstriathlons mit 30 männlichen Athleten.

Im 24 Grad warmen Erlebnisbad hieß es nach dem Startpfiff von Vilmos Gyöngyösi, Schwimmtrainer der Vareler Triathleten, für die Aktiven zunächst 500 Meter schwimmen, danach 20 Kilometer Rad fahren und abschließend fünf Kilometer laufen.

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Nach zehn Bahnen im Schwimmbecken stieg Reinke Eiben vom SV Neptun Emden als Erster aus dem Wasser, begab sich flugs in die gut präparierte Wechselzone und schnappte sich sein Rennrad. Die vom Verkehr abgesperrte Radrunde musste viermal durchfahren werden. Sie führte zunächst 2,5 km Richtung Zetel und zurück zum Bad. Vom Rad herunter, ging es dann Richtung Bockhorner Dorfmitte und ab dem Kreisel auf eine Wendepunktstrecke auf den ehemaligen Bahndamm Richtung Zetel.

Bei den weiteren Starts um 9.20 und 9.40 Uhr gingen 63 Triathleten, unter ihnen auch fünf Staffeln, auf die große Runde. „Und die Volkstriathleten hatten sportlich einiges zu bieten“, lobte Mitorganisator Lothar Pupkes. Insbesondere der Emder Reinke Eiben, der bei seinem souveränen Start-Ziel-Sieg mit Bestzeiten in allen drei Teildisziplinen aufwarten konnte und nach 55:32 Minuten im Erlebnisbad die Ziellinie überquerte. Die Streckenrekordzeit aus dem Vorjahr verpasste er dabei nur um elf Sekunden.

Gut gefühlt

„Ich habe mich auf der Strecke gut gefühlt und bin sehr zufrieden mit der Zeit und dem ersten Platz“, erklärte Eiben, der von Haus aus eigentlich Schwimmer und Schwimmtrainer ist und nun gemeinsam mit weiteren Aktiven des SV Neptun auch den Triathlonsport ins Visier genommen hat.

Finn Hannawald (1. TCO „Die Bären“) blieb als Zweiter mit 57:42 Minuten, wie auch sein Vereinskamerad Mathis Pottebaum (58:06 Min.) als Dritter unter der Schallmauer von einer Stunde. Auch fünf VTB-Triathleten waren am Start: Jakob Hößle wurde in 1:06:06 Stunden Siebter, gefolgt von Anton Hößle (8. in 1:06:32 Std.) und Leon von Grönheim (9. in 1:06:36 Std.). Auch Jörg Hößle (1:19:48 Std.) und Urgestein Werner Vogel (1:31:14 Std.) zeigten verbesserte Leistungen gegenüber dem Vorjahr.

In der männlichen Jugend A gab es einen spannenden Zweikampf an der Spitze. Am Ende verwies der Sieger Ben Ole Cyrol (VfL Wingst) in 59:35 Minuten Lokalmatador Bent Rabba (1:01:35 Std.) auf den Silberrang, obwohl der Vareler seine Vorjahreszeit sogar um fast eine Minute unterboten hatte.

Bei den Frauen wiederholte Charlotte Friedrich (1. TCO „Die Bären“) in der Streckenrekord-Zeit von 1:03:14 Stunden ihren Erfolg vom Vorjahr. Diesmal verwies sie ihre Vereinskameradin Tanja Lischewski (1:18:47 Std.) und Bianka Fortmann (1:19:24 Std.) vom SSV Gristede auf die anderen beiden Podestplätze.

Auch fünf Staffeln waren am Start. Am Ende siegten die „Stadtlander“ in der Besetzung Tim und Ben Stadtlander nach 1:02:20 Stunden mit einer Minute Vorsprung auf die „Stiftung Wadentest“ (Florian Berndt, Oliver Scheller, Martin Schneider) und das „Team Saubär“. Aber auch die „Milchmädchen“ und „Los Locos Triathletas“ punkteten nicht nur mit einfallsreichen Teamnamen.

Für die dann folgenden Wettbewerbe wurden die Strecken nach und nach verkürzt, da immer jüngere Athleten aus Anlass der Schülerserie Nord an den Start gingen. „Ein Dank geht an die Bockhorner und Zeteler Bürger, die mitspielten und sich an diesem Tag von der gesperrten Strecke zurückhielten“, betonte Pupkes mit Blick auf die reibungslosen Abläufe auf und an den Straßen.

Die Jugend B und Schüler A begaben sich auf die Strecken 0,3 km Schwimmen, 10 km Rad fahren und 2 km Laufen. Bei den B-Jugendlichen finishte vom VTB Adele Szymanski (46:29 Min.) ihren ersten Triathlon auf Rang sechs und „konnte einen gewissen Stolz darüber nicht verbergen“ (Pupkes). Jona Pankauke (44:41 Min.) musste bei seinem ersten Start in dieser Klasse lange kämpfen und rettete seinem Team als Zwölfter wertvolle Punkte.

Bei den Schülern A finishten vier Vareler Talente. Maja Macht (38:49 Min.) musste auf Rang zehn die Klasse ihrer Konkurrentinnen anerkennen. Martje Smidt (22. in 48:30 Min.), Max Smilowski (13. in 40:47 Min.), der auf Platz zwölf seine Zeit gegenüber dem Vorjahr um starke sieben Minuten steigerte, sowie Joe Isigwe (16. in 52:19 Min.) holten für die Vareler wichtige Nord-Cup-Punkte.

Jodok Pankauke bei den Schülern B (0,2 - 5 - 0,7 km) zeigte einen starken Wettkampf und musste sich am Schluss in 20:24 Min. mit dem vierten Platz zufrieden geben. Genauso erging es Ida Macht (20:41 Min.) bei den Schülerinnen B, während Marie Hößle (21:56 Min.) sich über Rang zehn freuen durfte. Vom VTB finishten zudem bei den Jungen Tamino Eckernkamp (6.), Joshua Piossek (8.), Fabian Valdivia (9.), Oke König (13.), Jonathan Szymanski (15.) und Malte Wolff (16.). „Sie bewiesen damit schon im zweiten Wettbewerb der Saison aufsteigende Tendenz“, freut sich Pupkes.

Gleich neun VTB-Triathleten traten bei den Schülern C (0,1 - 2,5 - 0,4 km) gegen die starke Konkurrenz an. Jan Schnittger (12:11 Min.) und Helene Heßler (12:46 Min.) belohnten sich als beste Vareler mit den Podestplätzen zwei und drei.

Aufsteigende Form

Bei den Mädchen hatten Janne Pankauke (13:42 Min.) auf Rang fünf sowie Senna Isigwe (6. in 13:59 Min.), Lea Weinberg (9. in 14:33 Min.), Emily Lynn Fricke (10. in 14:44 Min.) und Hedda Heumann (16:14 Min.) in ihrem ersten Triathlon auf Rang elf die besten Vareler Karten. Johann Albertsen (13:39 Min.) bewies mit seinem sechsten Platz aufsteigende Form. Isaak Szymanski (16:46 Min.) war glücklich über das Finishen seines ersten Triathlons.

Über 50 Meter Schwimmen, 1 km Rad fahren und 200 Meter Laufen gab es bei den Vareler D-Schülerinnen gleich drei Premieren zu feiern. Pauline Albertsen holte nach 8:32 Min. Silber. Hannah Schnittger (4.) und Ylva Szymanski (7.) wurden im Ziel vom Publikum ebenfalls überschwänglich gefeiert.


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